• Pinterest für SEO in der Touristik nutzen

    in Internet, SEO, Social Media geschrieben am 6. März 2012 | (3) Kommentare

    Vermutlich haben Sie schon von Pinterest gehört: Der Name setzt sich aus den englischen Begriffen „to pin“ (etwas anheften) und „interest“ (Interesse) zusammen und ist der neueste Trend in der Social-Media-Welt. Pinterest ist somit eine virtuelle Pinnwand: Hier können Sie Bilder (bekannt als ‘Pins’) auf sogenannten ‘Boards’ veröffentlichen, und wie es sich für ein ordentliches Social Network gehört, kann man als User anderen Pinterest-Nutzern folgen, deren Pins “liken” oder auf der eigenen Pinnwand weiterverbreiten (‘Repin’ ist der dazugehörige Fachausdruck). Die Idee hinter Pinterest ist somit nicht neu, im Grunde genommen ist es ein Bookmark-Service à la delicios.com oder Mister Wong, allerdings nur für Bilder. Im Gegensatz zu den meisten sogenannten Social-Media-Beratern würde ich durch Pinterest keine Wunder erwarten, doch eine gute Gelegenheit, um kostenlose Backlinks für die Offsite-SEO zu erzeugen, ist es allemal. Daher möchte ich an dieser Stelle einige SEO-Tipps nennen, um Pinterest effektiv für Ihr Touristik-Unternehmen zu nutzen.

    Pinterest-Ideen für die Touristik

    Pinterest ist ein Portal, um schöne Bilder im Internet zu finden und zu sammeln. In der Regel handelt es sich bei den gepinnten Fotos um Infografiken, Mode-Produkte, Wohnbeispiele und Design-Artikel – kein Wunder, dass Pinterest zu 80% von Frauen genutzt wird! Doch wie kann man Pinterest erfolgreich in der Touristik einsetzen? Nichts leichter als das!

    Pinterest-Screenshot: Ergebnis der Suchanfrage "Hotel Germany"

    Pinterest-Screenshot: Ergebnis der Suchanfrage "Hotel Germany"

    Um derzeit Pinterest nutzen zu dürfen, benötigen Sie eine Einladung. Diese erhalten Sie von Nutzern, die bereits bei Pinterest registriert sind (also z.B. von mir). Anschließend erstellen Sie unter Ihrem Firmennamen einen Pinterest-Account und füllen die Profil-Beschreibung mit Ihren Firmendetails aus. Achten Sie darauf, dass diese bereits die für Ihr Touristik-Unternehmen relevanten Keywords enthält. Wenn Sie ein Pinterest-Profil für ein Hotel anlegen, wären dies z.B. Begriffe wie Hotel, Unterkunft, der Ortsname sowie das Land und die Region, in welcher sich das Hotel befindet. Eine Reederei sollte dagegen Begriffe wie Kreuzfahrt, Schiff oder Seereise bei der Firmenbeschreibung verwenden.

    Bilder sind das ideale Medium, um in der Touristik Emotionen zu übertragen. Touristik-Unternehmen können ihr Pinterest-Profil nutzen, um dem potentiellen Gast einen positiven Eindruck von Hotels und Destinationen zu verschaffen: Posten Sie die schönsten Fotos Ihres Hotels bei Pinterest, am besten erstellen Sie dabei für jeden Bereich ein eigenes Board. Auf dem Board “Unterkunft” präsentieren Sie die Zimmer und Suiten, auf einem anderen Board namens “Wellness & Erholung” zeigen Sie Fotos der Sauna und des Pools. Wichtig ist, dass es sich um besonders schöne und beeindruckende – manchmal aber auch witzige – Fotos handelt. Denn andere User werden Ihre Bilder nur ‘repinnen’, wenn diese für sie interessant genug sind. Beachten Sie jedoch, dass die Rechte an den Fotos, die Sie auf Pinterest präsentieren, bei Ihnen liegen.

    So fügen Sie Bilder zu Pinterest hinzu

    So fügen Sie Bilder zu Pinterest hinzu

    Wichtig: Um Pinterest für SEO zu nutzen, müssen die Bilder auf Ihrer Website vorhanden sein! Nutzen Sie zum Hinzufügen der Bilder die Funktion “Add a pin”, nicht “Upload a pin”. Tragen Sie anschließend die Bild-URL, bzw. die URL der (Unter-) Seite, auf welcher sich das Bild befindet, in das Formular ein. Auf diese Weise erzeugt Pinterest einen Deep Link zu dem Bild auf Ihrem Server. Zudem wird unter jedem Bild ein Textlink zu der jeweiligen Domain eingeblended – auf diese Weise haben einen kostenlosen Backlink für die SEO generiert!

    Weitere SEO-Tipps für Pinterest

    - Pinterest bietet eine Option, um Ihren Account mit Facebook und Twitter zu verknüpfen. So können Freunde und Anhänger von diesen sozialen Netzwerken Sie schnell und einfach auf Pinterest finden
    - Pinnen Sie regelmäßig – eine der wichtigsten SEO-Regeln ist es, regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen
    - SEO-Regel Nummer 2: Pinnen Sie einzigartige Inhalte, die vor Ihnen noch kein anderer User gepinnt hat
    - Pinnen Sie nützliche Inhalte: Nur interessante und nützliche Inhalte werden von anderen Usern weiterverteilt
    - Pinnen Sie hochwertige Bilder und Videos mit einer hohen Auflösung
    - Belästigen Sie Ihre Follower nicht mit Werbung oder gar Spam

  • Was zeichnet gute SEO-Texte aus?

    in Allgemein, SEO geschrieben am 27. Februar 2012 | Kommentare (0)

    Als SEO-Berater bin ich nicht nur für die Generierung von Backlinks zuständig, sondern auch für die Onsite-SEO meiner Kundenprojekte verantwortlich. Dabei gerate ich mit meinen Kunden immer wieder in die selbe Diskussion: Der Großteil der Hotels und Reiseveranstalter möchte auf der Unternehmensseite möglichst viele Bilder und möglichst wenig Text präsentieren. Da hochwertiger, einzigartiger Content in Textform jedoch weiterhin einen der wichtigsten Ranking-Faktoren darstellt, sollte das Ziel der Onsite-SEO ein Mittelweg zwischen Benutzerfreundlichkeit und Ranking-Kriterien sein. Aus aktuellem Anlass möchte ich daher noch einmal auf die Bedeutung von suchmaschinenoptimierten Texten hinweisen:

    Die wichtigsten Merkmale von guten SEO-Texten

    Textlänge: SEO-Texte sollten mindestens 250-300 Wörter lang sein. Im Idealfall schreiben Sie sogar doppelt soviel.

    Keyworddichte: Die Keyworddichte sollte in einem SEO-Text bei ca. 4% liegen. Allerdings ist es wichtig, dass das Keyword nicht nur auf der jeweiligen Landingpage, sondern auch auf den restlichen Unterseiten Ihres Online-Auftritts zu finden ist.

    Text-Qualität: Nicht erst seit dem Panda-Update ist die Textqualität von höchster Bedeutung. Doch wie kann ich den Google-Algorithmus von der Qualität eines Textes überzeugen? Neben der bereits erwähnten Textlänge und Keyworddichte sollten Sie beim Schreiben von SEO-Texten beachten, dass das Keywords in den Überschriften sowie am Anfang und Ende eines Textes zu finden ist. Ein weiterer Faktor ist die Verwendung von semantisch ähnlichen Begriffen: Wenn Sie einen SEO-Text zum Thema “Skiurlaub in Tirol” verfassen, sollten in dem Schriftwerk auch die Wörter “Österreich”, “Alpen” und “Winter” vorkommen.

    Zudem wird es nicht schaden, wenn beim Schreiben Synonyme und Flexionen verwendet werden: Schreiben Sie nicht immer nur “Hotel”, sondern nutzen Sie auch mal die Wörter “Unterkunft”, “Domizil” oder “Bleibe” sowie die Pluralform (“Hotels”).

    Um die Textqualität weiter zu erhöhen, soll es sich um einen ausformulierten Text handeln: Schreiben Sie ganze Sätze und nicht nur eine Auflistung von Stichworten! Formulieren Sie die Sätze in einer lebendigen Sprache, bauen Sie eigene Erfahrungen in Ihre Texte ein und achten Sie auf eine klare Struktur, um dem Leser (und der Suchmaschine!) eine bessere Orientierung beim Lesen zu gewährleisten. Der wichtigste Qualitätsfaktor eines SEO-Textes ist aber natürlich die Tatsache, dass es sich um Unique Content, also einen einzigartigen Originaltext handeln muss: Vermeiden Sie es tunlichst, Text von anderen Websites zu kopieren!

  • Königliche Begegnung in Oslo

    in Allgemein, Touristik geschrieben am | Kommentare (0)

    In diesem Beitrag geht es ausnahmweise nicht um SEO und Online Marketing – sondern um eine wahrhaft königliche Begegnung, die mir vor zwei Wochen auf einer Mini-Kreuzfahrt mit Color Line ins winterliche Oslo passiert ist: Genau in dem Moment, als wir zur Besichtigung am Königlichen Schloss eintrafen, machte sich das norwegische Königspaar Harald V. und Sonja gemeinsam mit Kronprinz Haakon und Schwiegertochter Mette-Marit auf den Weg zu einer öffentlichen Veranstaltung.

    Königliches Schloss Oslo

    Letzte Sicherheitsvorkehrungen, bevor Familie König in die Limousine steigt.

    Kronzprinz Haakon & Mette Marit
    König Harald und Kronprinz Haakon mit Ihren Gattinnen, Königin Sonja und Kronprinzessin Mette-Marit. Zum Vergrößern bitte einfach auf die Fotos klicken.

  • Termine auf ITB Berlin 2012

    in Hotelbewertungen, SEO, Social Media, Touristik geschrieben am 22. Februar 2012 | Kommentare (0)

    Und schon wieder ist ein Jahr rum: In 14 Tagen eröffnet die ITB Berlin 2012 ihre Tore. In diesem Jahr erwartet die Messeleitung rund 11.000 ausstellende Unternehmen und Organisationen aus über 180 Ländern in den 26 Hallen unter dem Berliner Funkturm. Wie in den vergangenen Jahren werde auch ich wieder auf der führenden Touristik-Messe zu finden seien, vermutlich am Donnerstag, den 8. März, und am Freitag, den 9. März. Touristiker, die sich über die Themen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Social-Media-Optimierung oder Hotelbewertungs-Marketing informieren möchten, sind herzlich eingeladen, einen Termin auf der ITB 2012 in Berlin mit mir zu vereinbaren – alle Kontakten finden Sie in meinem Kontaktformular.

    Was genau kann ich auf der ITB 2012 für Sie tun?

    Ob Hotels, Reiseveranstalter oder Reisebüros, Pauschalurlaub, Billigflüge oder Kreuzfahrten – Wenn Ihre Internetseite unter relevanten Suchbegriffen nicht auf den vordersten Plätzen der Suchmaschinen zu finden ist, stehe ich Ihnen als SEO-Experte mit Schwerpunkt Touristik zur Verfügung. Eine Top-Platzierung bei Google & Co bedeutet einen strategischen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Lassen Sie sich dieses Potential nicht entgehen! Gerne berate ich Sie auf der ITB 2012 in Berlin zu den folgenden Themen:

    - Sorgfältige Ermittlung der passenden Suchbegriffe
    - Vollständige Website-Analyse (Onsite-SEO & Offsite-SEO)
    - Optimierung Ihrer Seite für bessere Platzierungen bei Google & Co
    - Content-Erstellung, bzw. Content-Optimierung (Unique Content)
    - Erhöhung der Link-Popularität
    - Einbindung in soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter
    - Optimierung Ihres Google AdWords-Kontos
    - Hotelbewertungs-Marketing
    - Online Reputation Management

    Ich freue mich auf viele interessante Gespräche auf der ITB 2012 in Berlin!

  • SEO für .at-Domains

    in SEO geschrieben am 10. Februar 2012 | Kommentare (0)

    Im Rahmen meiner SEO-Arbeit betreue ich einige Hotels und Reiseveranstalter aus Österreich, die unter einer .at-Domain zu finden sind. Die österreichischen Seiten sind unter den meisten Keywords bei google.at auch unter den Top 5 oder besser zu finden. Da versteht es sich fast von selbst, dass die Kunden nun auch bei google.de gefunden werden wollen – die Erfahrung zeigt aber, dass der Aufwand dafür leider ungleich höher ist, als wenn man eine .de-Domain bei Google Deutschland auf die vorderen Plätze bringen möchte. Leider wird dieses Phänomen in den meisten SEO-Blogs nur stiefmütterlich behandelt, weswegen ich meine neueste Beobachtung nun einfach selbst veröffentliche:

    Über Weihnachten 2011 stürzte der (ohnehin schon sehr geringe) Sistrix-Sichtbarkeitsindex für google.de eines österreichischen Projekts drastisch ab:

    SEO für .at-Domains

    Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, schaute ich mir die Daten der zwei größten österreichischen Mitbewerber an, und entdeckte das selbe Phänomen. Die Sichtbarkeit aller drei .at-Domains bei google.de stürzte am 26.12.2011 in den Keller:

    SEO für österreichische Domains

    Suchmaschinenoptimierung Österreich

     

    Der Sichtbarkeitsindex sowie die Zahl der gefundenen Keywords meines Kunden bei google.at stieg dagegen im selben Zeitraum deutlich an:

    Suchmaschinenoptimierung für .at-Domains

    Übrigens: Eine .de-Domain habe ich mit einem ähnlichen Keyword-Cluster problemlos in die Top 10 von google.de gebracht. Es liegt also nahe, dass Google länderspezifische Rankings für Deutschland in Österreich erstellt (was ja auch allgemein bekannt sein sollte). Dem widerspricht allerdings wiederum die Tatsache, das ein weiteres meiner österreichischen Projekte unter diversen Keywords bei google.de auf Platz 1 steht (wenn auch nicht unter besonders hart umkämpften Keywords)! Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit SEO für österreichische Internetseiten gemacht? Ich freue mich über Kommentare!

  • Reiseverkehrskaufleute müssen SEO lernen

    in Internet, SEO, Social Media, Touristik geschrieben am 6. Februar 2012 | Kommentare (0)

    Auf meinem heutigen Gang durch die örtliche Fußgängerzone kam ich gleich an mehreren Reisebüros vorbei, in denen die Angestellten (oder waren es gar die Eigentümer?!) traurig auf Laufkundschaft warteten und ihre Langeweile nur schwer verbergen konnten. Im selben Moment werden deutschlandweit unzählige Reiselustige im Internet nach interessanten Flugreisen, Billigflügen, Rundreisen, Badeurlaub, Wellnessurlaub oder Nilkreuzfahrten gesucht haben. – Auch wenn ich mich mit diesem Blog-Beitrag bei eingefleischten Touristikern unbeliebt machen sollte: Hier werden große Chancen vertan, das Geschäft mit den Reisen anzukurbeln!

    Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Reisebüros seit dem Siegeszug des Internets mit Einbrüchen bei den Buchungen kämpfen. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Reisebüros noch immer nicht auf den Online-Zug aufgesprungen sind. SEO ist keine Zauberei: Mit den richtigen Keywords und pfiffigen Ideen sind auch heute noch Top-Platzierungen bei Google & Co möglich. Einzige Vorraussetzung ist ein Umdenken in den Köpfen der Reiseverkehrskaufleute: In der Vergangenheit bestanden die Aufgaben von Reiseverkehrskauffrauen und -männern darin, Reisen zu verkaufen und ihren Ablauf zu planen, Kunden zu informieren und zu beraten, Hotels und Flugtickets zu buchen oder Werbekonzepte für spezielle Zielgruppen zu erarbeiten. Im Grunde haben sich diese Aufgaben bis heute nicht geändert – sie haben sich bloß vom lokalen Reisebüro ins Internet verlagert.

    Suchmaschinenoptimierung sollte in der heutigen Zeit ein fester Bestandteil im Arbeitsalltag eines Reisebüro-Mitarbeiters sein: Die Zeit, in denen keine Laufkundschaft zu beraten und keine Telefonate zu beantworten sind, können aktiv für SEO-Maßnahmen genutzt werden. Anstatt tatenlos auf den Feierabend zu warten (und diesen Eindruck vermittelten leider die meisten Angestellten, die ich auf meinem Weg durch die City beobachtet habe), sollten Backlink-Recherche, Eintragung der Firmenseite in Bookmark-Verzeichnisse, Verfassen von Blog-Beiträgen oder die Pflege der Social-Media-Profile bei Facebook, Twitter und Google+ zu den festen Aufgaben im Reisebüro gehören. Denn sofern es das Tagesgeschäft erlaubt, können solche Tätigkeiten ganz leicht inhouse erledigt werden. Entsprechendes SEO- und Online-Marketing-Wissen können sich Touristiker zudem in spezialisierten Blogs (wie z.B. diesem ;-)) oder Seminaren verschaffen.

    Selbstverständlich gilt dieses Vorgehen nicht nur für Reisebüros: Auch Hotels und Reiseveranstalter können bereits mit geringem Aufwand beachtliche Erfolge in SEO und Online-Marketing erzielen. Und wenn das Tagesgeschäft derartige Tätigkeiten gar nicht zulässt, finden Sie oben immer noch meine Nummer – ich unterstütze Sie gern! ;-)

  • Clevere Tourismus-Unternehmen nutzen Google+ für bessere SEO

    in Internet, SEO, Touristik geschrieben am 31. Januar 2012 | Kommentare (0)

    Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Google die Social-Media-Signale aus Google+ in seine Website-Rankings aufnehmen würde. Diese Zeit kam jedoch noch schneller als gedacht.

    Spätestens jetzt sollte daher jedes Unternehmen ein Google+-Profil anlegen (und selbstverständlich regelmäßig mit Inhalt füllen), denn der Suchmaschinen-Primus hat damit beginnen, Google+-Inhalte in seine Suchergebnisse zu integrieren. Als “Search, plus Your World” wird dieser Schritt von Google blumig bezeichnet. Das Resultat sind personalisierte Suchergebnisse, bei denen Ergebnisse aus den organischen Suchergebnissen mit Inhalten aus den Profilen der Google+-Kontakte angereichert werden. Dies geht soweit, dass dem Suchenden sogar Google+-User, die er kennt oder die ihn interessieren könnten, angezeigt werden. Bei bestimmten Suchanfragen, zum Beispiel nach Markennamen oder Prominenten, werden den Suchenden sogar entsprechende Firmen- und Fanseiten vorgeschlagen. “Search, plus Your World” wurde von Google bisher nur für die englischsprachige Version auf google.com freigeschaltet, doch auch bei uns in Deutschland wird die Integration in google.de vermutlich nicht lange auf sich warten lassen.

    Wer schnell auf den Google+-Zug aufspringt, darf sich über einen bedeutenden SEO-Wettbewerbsvorteil gegenüber den Nachzüglern freuen.:Nichts Geringeres als die Sichtbarkeit eines Unternehmens – egal, ob Hotel, Reisebüro oder Reiseveranstalter – in den Suchergebnissen von Google hängt von dieser Entscheidung ab. Es lohnt sich daher, aktuelle und kommende SEO- und Social-Media-Strategien unter dem Gesichtspunkt von Google+ neu zu beleuchten.

    Und nicht vergessen: Nach der Einrichtung Ihres Google+-Konto und der Einrichtung Ihrer sozialen Kreise, dürfen Sie mir gerne eine Einladung an Hotel-SEO zum Beitritt senden!

  • Umgang mit negativen Hotelbewertungen in der Praxis

    in Hotelbewertungen geschrieben am 24. Januar 2012 | Kommentare (0)

    Erst in der vergangenen Nacht bin ich aus meinem wohlverdienten, alljährlichen Gran-Canaria-Urlaub zurückgekehrt. Dabei haben wir zum dritten Mal in Folge im 3-Sterne-Hotel Cay Beach Meloneras gewohnt, da wir mit Lage, Sauberkeit, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis des Hotels bereits beim ersten Aufenthalt sehr zufrieden waren. Der einzige Kritikpunkt war in den vergangenen Jahren das Essen, was man nicht nur den Holiday-Check-Bewertungen, sondern auch den Kommentaren der Gäste vor Ort deutlich entnehmen konnte.

    Hotel Buffet

    Umso größer war die Überraschung am ersten Abend unseren dritten Urlaubs in besagtem Hotel: Das hoteleigene Restaurant platzte nicht nur aus allen Nähten – sondern das Essen war heiß und schmeckte sogar! Satte und zufriedene Gesichter, wohin man schaut! Auf Nachfrage bestätigte man uns im Hotel unsere Vermutung: Hier hat sich die Hotelleitung die negativen Hotelbewertungen zu Herzen genommen und tatsächlich einen neuen Koch eingestellt!

    Dieses kleine Praxisbeispiel zeigt: Anstatt gegen negative Hotelbewertungen zu klagen, genügt es häufig schon, seine Gäste ernstzunehmen und die gebotenen Leistungen zu verbessern – dann klappt’s auch mit den guten Hotelbewertungen!

    Vorbildlich verhielt sich übrigens auch der Rezeptionist: Beim Auschecken bat er uns freundlich, eine Bewertung für das Hotel abzugeben – was wir in diesem Fall natürlich gerne getan haben!

  • Clevere Ideen, um die Anzahl an Hotelbewertungen zu steigern

    in Hotelbewertungen, Internet, Touristik geschrieben am 12. Januar 2012 | Kommentare (0)

    Kurz vor Feierabend möchte ich hiermit den vorerst letzten Teil meiner kleinen Blog-Serie “Nachhaltige Generierung von positiven Hotelbewertungen” präsentieren (Teil 1, Teil 2 und Teil 3 findet man hier).
    Flyer Hotelbewertungen
    Clevere Hoteliers machen ihre Gäste direkt vor Ort darauf aufmerksam, wie sehr sie Online-Bewertungen zu schätzen wissen. Ein probates Mittel hierzu ist z.B. Print-Werbung (digital ist nicht immer besser!): Machen Sie Ihre Gäste mit kostenlosen Postkarten an der Rezeption, Flyern auf dem Hotelzimmer oder Postern in der Empfangshalle, im Treppenhaus, im Fahrstuhl oder auf den Fluren darauf Aufmerksam, wie wichtig gute Hotelbewertungen für Ihr Haus sind. Oder seien Sie kreativ und bedrucken Sie T-Shirts der Mitarbeiter mit einem einschlägigen Slogan, welcher die Gäste zu einer Online-Bewertung bewegen soll.

    Des Weiteren sollten Sie bereits bestehende Hotelbewertungen nutzen, um für Ihr Hotel zu werben. Viele Bewertungsportale und Monitoring-Tools bieten spezielle Widgets zur Einbindung auf der Hotel-Website an. Auch lohnt es sich, besonders gute Hotelbewertungen auf der Startseite zu zitieren oder in Werbeflyern und Print-Anzeigen zu platzieren.

    Oder wie wäre es mit einer Charity-Aktion? Bieten Sie Ihren Gästen an, für jede Online-Bewertung 5,00 Euro für einen guten Zweck zu spenden. Manche Bewertungsportale kooperieren darüber hinaus bereits mit großen Fluggesellschaften und vergüten Hotelbewertungen mit Bonusmeilen: So erhalten Lufthansa-Kunden derzeit 300 Prämienmeilen für je 3 veröffentlichte Bewertungen auf TripAdvisor.

  • Hotelbewertungen: Kundenbetreuung nach der Reise

    in Hotelbewertungen, Internet, Touristik geschrieben am 8. Januar 2012 | (2) Kommentare

    Bevor es hier im Blog neue SEO-Tipps für Hotels gibt, möchte ich meine kleine Serie zum Thema Hotelbewertungen fortsetzen: Nachdem ich in den vorangegangenen Beiträgen geschildert hatte, wie wichtig die Sensibilisierung der Hotel-Angestellten für das Thema Hotelbewertungen ist, und wie man den Hotelgästen eine einfache Online-Bewertung vor Ort ermöglicht, möchte ich heute einie Empfehlungen zur Kundenbetreuung nach der Reise geben. Dabei unterscheide ich zwischen der sogenannten “aktiven Post-Stay-Communication” und “passiven Post-Stay-Communication”.

    Aktive Post-Stay-Kommunikation

    Zur ersten Kategorie gehört zum Beispiel eine E-Mail-Benachrichtigung wenige Tage nach Abreise der Gäste. Bedanken Sie sich bei Gästen für ihren Aufenthalt im Hotel und bitten Sie bei der Gelegenheit um eine positive Hotelbewertung sofern den Urlaubern der Aufenhalt in Ihrem Haus gefallen hat. Um dem Gast die Bewertung zu erleichtern, sollte die E-Mail bereits direkte Links zu den wichtigsten Bewertungsportalen enthalten. Auch über Facebook, Twitter oder Google+ können Sie ehemalige Gäste auffordern, eine Bewertung für Ihr Hotel abzugeben. Falls Sie einen Newsletter verschicken, sollte auch dieser Links zu den wichtigsten Hotelbewertungsportalen enthalten.

    Passive Post-Stay-Kommunikation

    Im Idealfall kommen die Gäste nach einer Übernachtung in Ihrem Hotel von selbst auf Sie zu: Viele Hotelgäste bedanken sich per E-Mail, Brief, Fax oder Telefon für einen angenehmen Hotelaufenthalt. Andere Urlauber, die bereits besser mit dem Web 2.0 und Social Networks vertraut sind, übermitteln Lob und Dank dagegen eher in Form eines Eintrags auf Ihrer Facebook-Pinnwand, einem Reply oder Retweet auf Twitter oder vielleicht einem Kommentar auf dem Youtube-Channel Ihres Hotels. Hoteliers sollten dieses Feedback Feedback nutzen, um es in positive Hotelbewertungen umzuleiten.

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