• Offsite-SEO für Hotels und Reiseveranstalter

    in Internet, SEO, Touristik geschrieben am 8. November 2010 | (2) Kommentare

    In meinem letzten Blog-Beitrag hatte ich beschrieben, wie Reiseveranstalter, Hoteliers und Reisebüro-Betreiber die Onsite-SEO ihrer Touristik-Websites optimieren können. Jedoch ist eine optimale Onsite-SEO einer Hotel-, Reisebüro- oder Reiseveranstalter-Homepage noch keine Garantie für gute Google-Platzierungen. Eine sorgfältige Onsite-SEO stellt jedoch die Basis für eine erfolgreiche Offsite-SEO dar. Wenn Onsite- und Offsite-SEO in einem schlüssigen SEO-Konzept gewissenhaft aufeinander abgestimmt sind, steht einer guten Platzierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen nichts mehr im Wege.

    Unter dem Begriff Offsite-SEO versteht man die Verlinkung der eigenen Homepage durch externe Websites. Während man als Webmaster die Onsite-SEO der eigenen Internetpräsenz in der Regel selbst in der Hand hat, erweist sich die Offsite-SEO für viele Website-Betreiber häufig ungleich komplizierter, da sie hinsichtlich der nötigen Verlinkungen auf die Unterstützung anderer Webmaster angewiesen sind. Die Recherche nach themenrelevanten Backlinks erweist sich häufig als sehr zeitintensives Unterfangen. Zudem haben zahlreiche Webmaster ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt, indem sie Backlinks nur gegen Zahlung einer Gebühr auf ihren Seiten platzieren. Ohnehin sollten Website-Besitzer darauf verzichten, ihre Suchmaschinenplatzierungen durch gekaufte Backlinks zu verbessern, da dieses Verhalten von Google zurecht missbilligt wird und ihre Homepage im schlimmsten Fall gar nicht mehr über die Suchmaschine zu finden ist. Doch wie kann ein kleines oder mittelständisches Reiseunternehmen, Hotel oder Reisebüro mit nur geringem Budget trotzdem erfolgreich Backlinks generieren?

    Links von Freunden und Geschäftspartnern:
    Fast jedes Touristik-Unternehmen, aber auch viele Privatpersonen, führen heutzutage eine eigene Homepage. Bitten Sie deshalb Freunde und Verwandte, aber auch Geschäftspartner, Kunden oder Stammgäste zu denen Sie ein gutes Verhältnis pflegen, einen Backlink zu Ihrer Internetseite zu setzen.

    Hoster für kostenlosen Webspace:
    Im Idealfall verfügt Ihr Unternehmen neben der Hauptdomain über weitere Internetseiten, auf denen sich Links platzieren lassen. Im Tagesgeschäft erweist sich die Einrichtung und vor allem die Pflege zusätzlicher Domains erfahrungsgemäß als sehr zeitaufwendig und ist zudem mit Kosten für Domain und Webspace verbunden. Eine gute Alternative stellen kostenlose Webspace-Angebote wie Jimdo und Tumblr dar. Hier lässt sich innerhalb weniger Minuten eine eigene, kostenlose Homepage aufsetzen, auf der Sie schnell und gratis Inhalte publizieren können. Füllen Sie die kostenlose Website mit Inhalten zum Thema Reisen, Urlaub und Touristik und verlinken Sie von dort zu Ihrer Hauptseite.

    Hoster für kostenlose Blogs:
    Kostenlose Bloghoster gibt es im Internet wie Sand am Meer. Genau wie die Gratis-Webspace-Angebote oben, lassen sich auch kostenlose Reise- und Touristik-Blogs in wenigen Minuten anlegen und unkompliziert mit Inhalten füllen. Zu den bekanntesten Bloghostern zählen z.B. WordPress, Kulando oder Blogger.

    Eintragung Ihrer Domain in Bookmarkdienste:
    Social-Bookmark-Dienste haben sich unter deutschen Internet-Usern nie wirklich durchgesetzt. Jedoch stellen Bookmarkdienste wie delicious.com oder mister-wong.de eine gute und kostenlose Möglichkeit dar, Backlinks zu Ihrer Homepage zu gewinnen.
    Legen Sie sich Accounts bei verschiedenen Bookmarkdiensten an und tragen Sie Ihre Domain dort ein. Neben Ihrer eigenen Touristik-Homepage sollten Sie auch weitere themenrelevanten Seiten in Ihrem Bookmark-Account speichern. Wenn Sie z.B. ein Hotel im Schwarzwald oder an der Ostsee betreiben, sollten Sie neben ihrer eigenen Homepage auf die Internetseiten der jeweiligen Tourismusverbände und Touristenattraktionen in Ihrem Bookmark-Account abspeichern. Achten Sie außerdem darauf, Ihre Bookmarks mit relevanten Titeln und Stichworten (Tags) zum Thema Touristik, Reisen und Urlaub zu versehen.

    Eintragung in RSS-Verzeichnisse:
    Stellen Sie aktuelle Daten Ihrer Homepage (z. B. News-Seiten, Blogs, Audio-/Video-Logs etc.) im RSS-Format zur Verfügung? Dann sollten Sie Ihre RSS-Feed in RSS-Verzeichnisse wie rss-verzeichnis.de oder rssverzeichnis.org eintragen. Auch hier müssen Sie in der Regel einen Account anlegen. Die meisten RSS-Verzeichnisse sind in verschiedene Themengebiete unterteilt. Achten Sie darauf, dass Sie ihren RSS-Feed in der Kategorie “Reisen”, “Freizeit” o.ä. eintragen.

    Offsite-Tipp: Verlinken Sie Ihre Hotel-Homepages, Reise-Blogs und Bookmark-Accounts auch untereinander. So können Sie beispielsweise die Gratis-Homepages in einigen Bookmark-Diensten abspeichern und RSS-Feeds einzelner Free-Blogs in die RSS-Verzeichnisse eintragen. Mit einigen cleveren Ideen können Sie auf diese Weise sogar scheinbar übermächtige Konkurrenten der Reisebranche im Internet übertrumpfen und satte Erträge einfahren. Die richtige Mischung macht die Offsite-SEO erst erfolgreich!

  • Onsite-SEO für Hotels und Reiseveranstalter

    in Internet, SEO, Touristik geschrieben am 6. November 2010 | (2) Kommentare

    Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) beruht – nicht nur in der Touristik – auf den zwei Säulen Onsite-SEO und Offsite-SEO. Die Onsite-SEO befasst sich – wie die Bezeichnung schon vermuten lässt – mit der Optimierung der eigenen Website für die Suchmaschinen. Die Offsite-SEO beinhaltet dagegen die Verlinkung der eigenen Internetpräsenz von externen Seiten. Nur wenn Onsite-SEO und Offsite-SEO optimal aufeinander abgestimmt sind, lassen sich auch bei in der Reisebranche stark umkämpften Suchbegriffen gute Platzierungen auf den Suchergebnisseiten von Google & Co erzielen. In meinen heutigen Blog-Beitrag möchte ich deswegen beschreiben, wie eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung für Hotel- und andere Touristik-Websites auszusehen hat.

    Onsite-SEO in der Touristik erfolgreich umsetzen

    Keyword-Analyse: Bevor Sie mit der Suchmaschinenoptimierung für ein Hotel, ein Reisebüro oder einen Reiseveranstalter beginnen, müssen Sie die Hauptkeywords für Ihre Homepage identifizieren. Da Suchmaschinenoptimierung eine äußerst umfangreiche und zeitintensive Arbeit ist, empfehle ich hierbei eine Beschränkung auf zunächst etwa fünf Keywords.

    URL-Struktur: Im zweiten Schritt sollten Sie die URL-Struktur Ihres Internetauftritts überprüfen. Achten Sie darauf, dass eine kanonische URL eingerichtet ist und die in der Keyword-Analyse ausgewählten Hauptkeywords in der URL vorkommen. Falls die URL mehrere Worte beinhaltet, sollten diese nicht mit einem Unterstrich, sondern mit einem Bindestrich getrennt werden. Zudem sollte die Verwendung von Umlauten und Session-IDs in der URL vermieden werden. Beachten Sie außerdem, dass die URL maximal vier Ebenen tief sein sollte.

    Meta-Tags: Den Meta-Tags kommt eine hohe Bedeutung bei der Onsite-Suchmaschinenoptimierung zu. Das jeweilige Hauptkeyword sollte jeweils am Anfang eines maximal 65 Zeichen langen Title-Tags stehen. Das Title-Tag sollte im gesamten Internet einzigartig sein. Dies erreichen Sie zum Beispiel dadurch, dass Sie den Namen Ihres Reise-Unternehmens oder Ihres Hotels an das Ende des Title-Tag setzen.
    Genauso wichtig ist eine einzigartige, beschreibende Meta-Description. Diese wird übrigens auf den Suchergebnisseiten von Google angezeigt und sollte ebenfalls das Hauptkeyword enthalten und maximal 160 Zeichen lang sein.
    Um die Wichtigkeit der Meta Keywords streiten sich die SEO-Spezialisten seit Jahren. Ich vertrete die Meinung, dass Sie hier etwa 10 passende Suchbegriffe pro Seite eintragen sollten.

    Content-Bereich: Nun kommen wir zum bedeutendsten Teil der Onsite-SEO – dem Inhalt Ihrer Touristik-Website. Höchste Priorität muss dabei der Umstand genießen, dass es sich bei den Texten auf Ihrer Homepage um einzigartige Inhalte (unique content) handelt, die nicht von anderen Hotel- oder Reiseveranstalter-Websites kopiert wurden. Fast genauso wichtig ist die Länge der Texte: Ich empfehle einen Umfang von ca. 500-1300 pro Seite. Bei der Erstellung der Texte müssen Sie beachten, dass die Hauptkeywords in den H1- bis H3-Überschriften, im Body Text (Keyworddichte ca. 4%) sowie besonders am Anfang und am Ende des Textes vorkommen. Nicht schaden kann es, wenn Sie das Hauptkeyword mindestens einmal in Fettschrift auszeichnen. Neben dem Hauptkeyword sollte der Text außerdem weitere Keywords mit einer ähnlichen Bedeutung beinhalten. Man spricht hier von latent-semantischer Optimierung, die bei der Suchmaschinenoptimierung immer mehr an Bedeutung gewinnt.
    Die Bilder einer Homepage werden bei der Onsite-Optimierung von Hotel- und Reise-Websites häufig vernachlässigt: Denken Sie deswegen daran, alle alt-Attribute in den img-Tags mit den wichtigen Keywords zu befüllen. Denn auch über die Google-Bildersuche können Sie qualifizierte Besucher auf Ihre Internetseite locken, wenn ein potentieller Kunde zum Beispiel nach Fotos von Ihrem Hotel oder einer Reisedestination sucht.
    Allgemein bekannt sollte dagegen sein, dass sämtliche Inhalte einer Website nicht in Flash/Ajax oder in Frames eingebettet sind, da sie sonst vom Google-Bot möglicherweise nicht ausgelesen und indexiert werden können.

    Ladezeiten-Check: Wenn Sie die obigen Punkte der Onsite-SEO umgesetzt haben, sollten Hoteliers, Reisebüros und Reiseveranstaler die Ladezeiten ihrer Homepages prüfen. Das bekannteste Tool hierzu ist der 1&1 Ladezeit-Check.

  • Hotel-Websites für Google-Places optimieren

    in Internet, SEO, Social Media, Touristik geschrieben am 5. November 2010 | Kommentare (0)

    Bereits vor einigen Monaten hatte ich in einem Blog-Beitrag beschrieben, wie Hotels, Pensionen oder Tourismus-Verbände ihre Homepages auf lokale Suchanfragen bei Google optimieren müssen. Und genau für diese lokalen Suchanfragen hat der Suchmaschinenprimus nun gewaltige Veränderungen eingeführt. Um in den lokalen Suchergebnissen zu erscheinen, stand Hotels, Restaurants und Geschäftenbisher das Google Branchencenter zur Verfügung. Mit einem kostenlosen Eintrag im Google Branchencenter wurde es Unternehmen erleichtert, mit Adresse, Öffnungszeiten und sogar Fotos bei Google-Maps angezeigt zu werden. Häufig wurden diese Maps sogar über den Ergebnissen einer gewöhnlichen Suchanfrage bei Google angezeigt.

    Google Places-Profile für Hotels

    Das bisherige Google Branchencenter wurde nun durch Google Places erweitert. Der Grund dafür ist die steigende Bedeutung der lokalen Suchanfragen: Immer mehr Menschen besitzen ein iphone oder ein anderes sogenanntes Smartphone, mit dem man auch von unterwegs auf das Internet zugreifen kann. Hotels, Restaurants, Bars, Clubs oder Museen werden via Handy somit häufig erst vor Ort gesucht. Mit Google Places erhält daher jeder Branchenbucheintrag seine eigene Seite in Google, welche als Google Places-Profil bezeichnet wird. Auf diesem Google Places-Profil werden relevante Inhalte und Bilder verschiedener Plattformen zusammengefasst. Das Google Places-Profil für ein Hotel beinhaltet beispielsweise neben einem Beschreibungstext und einer Karte auch Hotel-Bewertungen von tripadvisor.com, booking.com, holidaycheck.de und weiteren Bewertungsportalen, Hotel-Bilder von Panoramio, Qype, Holiday Check und anderen Quellen sowie Hotel-Videos, zum Beispiel von Youtube. Der Kunde erhält somit auf einen Blick zahlreiche im Internet verfügbare Informationen über ein Hotel. Wie ein solches Google Places-Profil eines Hotels aussehen kann, sehen Sie zum Beispiel hier: Radisson Blu Hotel Hamburg.

    Für die lokalen Suchergebnisse bei Google ergeben sich durch die Einführung von Google Places gravierende Änderungen. Während bisher auf den Suchergebnisseiten von Google eine kleine Karte des Ortes angezeigt wurde, neben welcher sich die Links zur Hotel-Homepage befanden, werden die Google Places als Liste dargestellt, die Karte ist and den rechten Seitenrand gewandert. Doch genau wie den normalen Suchergnisseiten erzielen auch bei Google Places die Geschäfte die meisten Klicks, die in der Liste ganz oben stehen. Hoteliers und Restaurantbetreiber, die mit ihrem Hotel oder Restaurant bei Google Places auf den vorderen Plätzen stehen wollen, müssen somit neben der gewöhnlichen Suchmaschinenoptimierung ihre Internetauftritte nun auch für Google Places optimieren.

    Hotel-Websites für Google-Places optimieren

    Damit die Homepage ihres Hotels oder Restaurants bei Google Places auf den vorderen Positionen zu finden ist, müssen Sie neben den generischen Keywords vor allem auch geographische Begriffe sorgfältig recherchieren. Verwenden Sie die Begriffe, die von den Kunden am meisten gesucht werden. Auch die Anzahl an Bewertungen bei Holiday Check und anderen Hotelbewertungsportalen wirkt sich auf ihre Position bei Google Places aus: Sorgen Sie für eine hohe Anzahl an Bewertungen und auf eine gute Qualität der Bewertungen. Außerdem müssen die Informationen über ihr Hotel oder Restaurant auf Portalen wie Tripadvisor oder hotel.de interessant und vor allem stets aktuell gehalten werden. Zudem müssen Bilder und Videos bei den gängigen Webservices hochgeladen werden. Dies fördert nicht nur ihre Platzierung bei Google Places, sondern macht ihr Google Places-Profil bei den Kunden interessant und sorgt für nötige Klicks und daraus resultierende Buchungen.

  • Zahl der Online-Buchungen steigt weiter

    in Internet, Touristik geschrieben am | Kommentare (0)

    Dass die Bedeutung des Internets für Informations- und Buchungsprozesse in der Reisebranche immer mehr wächst, hat sich mittlerweile in weiten Teilen der Tourismusbranche herumgesprochen. Eine Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) liefert nun hierzu einige konkrete Zahlen aus dem aktuellen Geschäftsjahr.

    Die Reiseanalyse der FUR hat ergeben, dass die Zahl der Reisenden, die sich vor Buchung einer Reise im Internet über ihren Urlaubsort und das gewünschte Hotel informieren, weiter steigt. denn waren es 2006 noch 81%, so sind es 2010 schon 87%. Kurz zusammengefasst kann man sagen: Wer viel online ist, der informiert sich auch im Internet.
    Die Anzahl der Reisenden, die sich nicht nur im Internet informieren, sondern tatsächlich ihre Reise online buchen, ist dagegen noch geringer: Nur 51% der Kunden haben bereits eine Reise im Internet gebucht. Doch man kann sicher sein, dass auch diese Zahl in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen wird.

  • SEO-Tipps für Hotels und Pensionen

    in Internet, SEO, Touristik geschrieben am 28. August 2010 | (3) Kommentare

    “All Inclusive”, “Familienurlaub”, “Wellnessreisen” – all das sind Suchbegriffe, auf die unzählige SEO-Agenturen, Reiseveranstalter und Hotels Suchmaschinenoptimierung betreiben. Doch man muss nicht unbedingt unter einem dieser High Competitive Keywords auf Seite 1 bei Google platziert sein, um erfolgreich SEO zu betreiben und neue Kunden auf die eigene Homepage zu locken.

    Besonders für Hotels und Pensionen ist es äußerst lohnenswert, Suchmaschinenoptimierung auf lokaler Ebene zu betreiben. Eine Suchmaschinenoptimierung auf sogenannte Long-Tail-Keywords wie “Hotel Mayrhofen“, “Kururlaub Marienbad” oder “Pension Schwarzwald” bietet im Vergleich zu einem Top-Keyword zahlreiche Vorteile. Der Konkurrenzkampf im SEO-Bereich ist auf lokaler Ebene noch längst nicht so groß wie auf nationaler oder sogar internationaler Ebene: Zahlreiche lokale Anbieter – zum Beispiel Hotels und Pensionen, aber auch Reisebüros oder Wellness- und Beauty-Einrichtungen – haben die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung noch gar nicht erkannt und setzen bei Ihren Marketingmaßnahmen noch immer hauptsächlich auf Anzeigen in der Presse, Flyer oder Branchenverzeichnisse wie die Gelben Seiten statt auf SEO.

    Dabei hat das Internet auch bei der Suche nach Lokalanbietern längst die traditionellen Medien abgelöst: Wer heute einen Arzt, Friseur oder Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt sucht, schaut längst nicht mehr ins Telefonbuch oder in die Lokalzeitung, sondern sucht bei Google nach “Friseur Krefeld” oder “Zahnarzt Düsseldorf“. Auf die selbe Weise suchen Urlauber oder Geschäftsreisende bei Google gezielt nach einem Hotel oder einer Pension in einer gewünschten Stadt oder Region. “Hotel Gelsenkirchen” oder “Familienhotel Allgäu” erzielen zwar kein so hohes Suchvolumen wie die Top-Suchbegriffe “All Inclusive Urlaub” oder “Mallora Reisen” – doch in der Summe können Sie über die Long-Tail-Keywords mehr Traffic erzielen als über ein High Competitive Keyword. Als Betreiber eines Stadthotels oder Familienhotels in einer bestimmten Stadt oder Urlaubsregion können Sie somit per SEO gezielt qualitativ hochwertige Besucher auf Ihre Internetseite lotsen, die genau das suchen, was Sie zu bieten haben.

    Die lokale SEO bietet Hotels, Pensionen oder Reisebüros zudem noch weitere Vorteile: Auf Grund der weitaus geringenen Anzahl an Konkurrenten ist lokale Suchmaschinenoptimierung nicht nur weniger zeitaufwendig, sondern auch bedeutend günstiger. Häufig genügt schon eine gute Onsite-SEO, um Ihr Hotel oder Pension unter den lokalen Suchergebnissen bei Google auf die erste Seite zu bringen. Somit sparen Sie viel Geld, da Sie keine horrenden Summen in zahlreiche, meist sehr teure Backlinks investieren müssen. Wenn man also die Suchmaschinennutzer auf lokaler Ebene anspricht, kann man so mit relativ wenig Aufwand sehr gute SEO-Ergebnisse erzielen und die Zahl der Buchungen über die eigene Internetseite erhöhen.

    Zudem werden lokale Suchtreffer von Google mit Adresse und Telefonnummer auf einer Ortskarte dargestellt – meist sogar über allen anderen Suchergebnissen!

  • iPad Testbericht

    in Social Media geschrieben am 20. August 2010 | Kommentare (0)

    Seit genau einer Wocher bin ich nun (glücklicher?) Besitzer eines iPads. Genügend Zeit für ein erstes Fazit:

    Meine erste Begegnung mit dem iPad eines Freundes vor wenigen Wochen fiel noch relativ ernüchternd aus: Als erstes fiel mir das hohe Gewicht des iPads auf. Als iPhone-User ist man es gewöhnt, das Gerät in einer Hand zu halten und bedienen zu können – beim iPad kann der Arm vom Halten schon nach kurzer Zeit sehr schwer werden. Nach dem Kauf meines iPads merkte ich jedoch auch sehr schnell, dass ein iPad einfach etwas vollkommen anderes als ein iPhone ist.

    Das iPad ist nicht das mobile Internet für die Hosentasche. Die Art und Weise, wie man das iPad in den Händen hält, erinnert an das Lesen eines Buches. Und die Orte, an denen man in der Regel ein Buch liest, sind auch die Orte, an denen das iPad am besten zum Einsatz kommt: Das iPad ist somit das mobile Internet für die Wohnzimmer-Couch, den Liegestuhl auf dem Balkon oder das Bett im Schlafzimmer. Und im Flugzeug ist das iPad die ideale Alternative zum Bordprogramm (wer einmal im Flugzeug einen Film auf dem iPhone geschaut hat, weiß wovon ich rede). Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu einem Laptop muss das iPad nach dem Einschalten nicht erst hochfahren, sondern ist sofort einsatzbereit. Wer also schnell etwas im Internet nachschlagen möchte, findet die gewünschte Information am schnellsten mit dem iPad.

    Ernüchterung kommt bei den für das iPad verfügbaren Apps auf: Das Angebot im App Store ist noch erstaunlich übersichtlich und bisher ist mir – bis auf Flipboard – auch noch keine App untergekommen, die das Potential des iPads auch nur annähernd ausschöpft. Achtung: Die iPhone-Apps sind zwar iPad-kompatibel, jedoch genauso klein wie auf dem iphone, wodurch sie auf dem großen Touchscreen natürlich ziemlich verloren aussehen. Hier besteht also noch gewaltiges Erweiterungspotential – doch das wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    iTunes werde ich auf dem iPad vermutlich nur für Filme und Fernsehserien nutzen. Meine Musiksammlung verbleibt auf dem iMac (für zuhause) und dem iPhone (für unterwegs). Meine Fotosammlung wird dagegen höchstwahrscheinlich vom iPhone auf das iPad wandern: Das große Display ist einfach ideal, um Freunden und Verwandten die neuesten Urlaubsbilder zu präsentieren.

    Abschließend kann ich sagen, dass das iPad tatsächlich die Lücke zwischen iPhone und Laptop geschlossen hat (auch wenn man von der Existenz dieser Lücke vorher noch gar nichts wusste). Für mich stellt es deshalb auch kein Problem dar, dass mein iPad nicht über UMTS verfügt: Da ich es überwiegend zum heimischen Couch-Surfen benutzen werden, reicht mir eine WLAN-Verknüpfung vollkommen aus. Und wenn ich unterwegs E-Mails abrufen muss, habe ich schließlich mein iPhone in der Hosentasche.

  • SEO-Tipps für Reisebüros

    in SEO, Touristik geschrieben am 16. August 2010 | Kommentare (0)

    Vor einigen Tagen führte ich ein interessantes Gespräch mit der Besitzerin eines Reisebüros zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO). Im Laufe der Unterhaltung erzählte Sie mir, dass ihr Reisebüro – zu Ihrer eigenen Verwunderung – sehr viele Anfragen nach Fährticket für Überfahrten von Italien nach Griechenland erhält, obwohl das Reisebüro für dieses Produkt gar keine Suchmaschinenoptimierung betreibt. Eine kurze Keywordrecherche ergab, dass die Homepage ihres kleinen Reisebüros – welches unter den sogenannten High Competitive Keywords noch nicht einmal unter den Top 100-Google-Platzierungen zu finden ist – unter der Suchphrase “fähre italien griechenland” bei Google auf der ersten Seite platziert ist. Dieser Fall ist ein interessantes Beispiel dafür, dass über die sogenannten Long Tail Keywords signifikanter Traffic auf einer Reisebüro-Website erzeugt werden kann.

    Der Begriff Long Tail stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt soviel wie “langer” (long) und “Schwanz” (tail). Es geht also um Suchbegriffe mit einem “langen Rattenschwanz” dahinter (long tail keywords). Doch was ist nun der genaue Unterschied zwischen einem “normalen” Suchbegriff und einem Long-Tail-Suchbegriff? Am einfachsten erklärt man diese an Hand des folgenden kleinen Beispiels:

    - Normaler Suchbegriff: “Griechenland”
    - Long-Tail-Suchbegriff: “Fähre Italien Griechenland mit Wohnmobil”

    Long Tail Keywords sind im Gegensatz zu den generischen Keywords also umfangreicher und genauer spezifiziert. Der potentielle Kunde hat demnach bereits eine genaue Vorstellung von dem Produkt, das er in Ihrem Reisebüro sucht.

    Der große SEO-Vorteil für Reisebüros und kleine Reiseveranstalter liegt darin begründet, dass die Long-Tail-Suchbegriffe bei der Suchmaschinenoptimierung weitem nicht so hart umkämpft sind wie die generischen Suchbegriffe. Wie Sie an Hand des obigen Beispiels sehen können, ist es auch für kleine Reiseveranstalter und Reisebüros möglich, unter relevanten Suchbegriffen bei Google weit vorne zu stehen. Einzeln betrachtet werden die Long Tail Keywords zwar nicht so häufig bei Google eingegeben, wie zum Beispiel die Begriffe “All Inclusive” oder “Familienurlaub” – in der Summe ist der durch den Long Tail erzielte Traffic nicht zu unterschätzen. Hierzu benötigt man eine gute Onsite-SEO mit einer guten Seitenstruktur und ausführlichem, sorgfältig gepflegtem Content. Dann kommt es nur noch auf die Auswahl der richtigen Long-Tail-Suchbegriffe an, und schon ist auch Ihr Reisebüro bei Google auf der ersten Seite zu finden.

  • Touristik hat SEO-Potential noch nicht erkannt

    in SEO, Social Media, Touristik geschrieben am 22. Juli 2010 | Kommentare (0)

    Das Potential der Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) von den meisten Touristik-Unternehmen noch immer unterschätzt, bzw. überhaupt nicht erkannt. Alleine die Tatsache, dass ein Hotel oder ein Reisebüro über eine eigene Homepage verfügt, beschert einem Tourismus-Unternehmen noch keine Besucher oder gar Kunden. Denn damit über eine Internetseite auch Reisen gebucht werden, muss die Seite erstmal im Internet gefunden werden. Ohne SEO bleibt es nämlich nur dem Zufall überlassen, ob sich überhaupt ein potentieller Kunde auf die Homepage eines Touristik-Anbieters verirrt. Dabei kann durch Suchmaschinenoptimierung die Zahl der Besucher und potentiellen Buchungen ganz einfach gesteigert werden:

    Erst kürzlich veröffentlichte der Suchmaschinenprimus Google Zahlen, die belegen, dass bei Google eine steigende Nachfrage nach touristischen Inhalten besteht. Obwohl immer mehr Kunden ihre Reisen online buchen, ist die Anzahl an Touristik-Unternehmen, die ihre Reiseangebote dank SEO erfolgreich direkt über das Internet vermarkten, jedoch überraschend gering. Vor allem bei Reisebüros und Hotels fehlt häufig jegliches Interesse an Suchmaschinenoptimierung, dem Einsatz von Social Networks wie Facebook oder Twitter, der Erstellung von Unique Content oder gar einer eigenen Internetpräsenz. Man mag es kaum glauben, aber sogar im Jahr 2010 gibt es immer noch eine sehr große Zahl an Reisebüros und Hotels, die nicht nur auf SEO verzichten, sondern nicht einmal über eine eigene Homepage verfügen. Auf zahlreichen Touristik-Websites findet der interessierte User gerade einmal die nötigsten Informationen über das gewünschte Hotel. Ausführliche Texte, anschauliche Bilder und eine Buchungsmöglichkeit über das Internet fehlen in den meisten Fällen.

    Das Potential, welches Suchmaschinenoptimierung für Reiseveranstalter, Reisebüros und Hotels im Internet bietet, wird von den meisten Tourismus-Anbietern nicht einmal im Ansatz erkannt. Stattdessen begibt sich der Großteil der Touristik-Unternehmen in die Abhängigkeit der großen Buchungsplattformen und Hotelbewertungsportale. Dabei haben Reisebüros, Hotels und Reiseveranstalter, die das Potential der Suchmaschinenoptimierung verstanden haben, ein leichtes Spiel, um durch geschickte SEO sämtliche Mitbewerber aus der Touristik in die Bedeutungslosigkeit zu katapultieren.

    Suchmschinenoptimierung ermöglicht es, ungeahnte Potenziale eines Touristik-Anbieters offen zu legen. Ich unterstütze Reiseunternehmen dabei, ihre besonderen, einmaligen Charakteristika zu finden und sich durch gezielte SEO geschickt im Internet zu positionieren. Ich zeige Ihnen die einmaligen Eigenschaften ihres Reisebüros oder Hotels auf und helfe Ihnen, diese durch Suchmaschinenoptimierung erfolgreich online zu vermarkten.

    Ich erstelle oder verbessere ihren Online-Auftritt und optimiere ihn für Google. So wird ihre Homepage dank SEO von den Kunden gefunden! Sie steigern somit Ihren Bekanntheitsgrad im Internet und den Umsatz auf ihrer Webseite!

  • Twitter ist die am schnellsten wachsende Suchmaschine

    in Internet, SEO geschrieben am 8. Juli 2010 | Kommentare (0)

    Google? Yahoo? Bing? Versuch es doch mal mit Twitter, denn der Kurznachrichtendienst entwickelt sich immer mehr zu einer Suchmaschine.

    Laut Twitter-Mitbegründer Biz Stone, der gestern auf dem Aspen Ideas Festival sprach, erzielt Twitter bereits rund 800 Millionen Suchanfragen pro Tag. Das sind mehr als 24 Milliarden Suchanfragen pro Monat, und somit mehr als Bing (4,1 Milliarden) und Yahoo (9,4 Milliarden) zusammen. Damit ist Twitter zwar noch weit entfernt von Suchmaschinenprimus Google, der rund 88 Milliarden Suchanfragen pro Monat erzielt, doch Twitter holt in rasendem Tempo auf. Seit April letzten Jahres ist die Anzahl der Suchanfragen über Twitter um 33% gestiegen. Nachdem eine Nielsen-Studie im vergangenen Jahr ergeben hatte, dass Bing die am schnellsten wachsende Suchmaschine war (22% Zunahme), scheint dieser Titel in diesem Jahr an Twitter zu gehen.

    Laut Stone ist Twitter niemals ein Social Network gewesen, obwohl viele Leute es als solches Bezeichnen. Stattdessen sei Twitter eher ein Informations-Netzwerk oder eine Nachrichten-Quelle.Twiitert

  • Gestaltgesetze: Das Gesetz der Nähe

    in Usability geschrieben am 24. Juni 2010 | Kommentare (0)

    Diese Vielzahl von individuellen Altersprozessen und Gedächtnisleistungen stellt ein Problem bei der Suche nach einem Optimum für die Präsentation von Informationen auf einer barrierefreien Internetseite dar. Ein bewährtes Mittel dazu sind die sogenannten Gestaltgesetze. Die Gestaltpsychologie beschäftigt sich damit, wie der Mensch komplexe Szenarien und Reize wahrnimmt. Unsere visuelle Wahrnehmung wird nämlich nicht nur von der physischen Beschaffenheit unserer Augen bestimmt, sondern viel stärker noch durch die Verarbeitung in unserem Gehirn, wobei unsere Gewohnheiten und andere psychische Gegebenheiten ausschlaggebend sind. Dies wirkt sich hauptsächlich bei der Strukturierung relativ gleichförmiger visueller Informationen aus und lässt sich üblicherweise in bestimmte Regeln einteilen, die als Gestaltgesetze bezeichnet werden. Diese Gesetze beschreiben, wie durch Anordnung oder Formgebung bei einer Reihe von Objekten Bedeutungszusammenhänge hergestellt, aber auch vermieden werden können. Diese Gesetze können sich Webdesigner insbesondere bei der Erstellung eines barrierefreien Bildschirmlayouts zu Nutze machen, denn häufig haben ältere Benutzer Schwierigkeiten, Zusammenhänge zwischen Informationen zu erkennen oder gar den Hintergrund vom Vordergrund zu unterscheiden. Diese Gesetzmäßigkeiten, mit denen man die besonders für das barrierefreie Webdesign wichtigen Fragen beantworten kann, werden in den folgenden Unterabschnitten jeweils einzeln erläutert.

    Gesetz der Nähe

    Das Gesetz der Nähe ist eines der wichtigsten Gesetze für die Verständlichkeit einer
    Internetseite. Es besagt, dass räumlich nahe beieinanderliegende Elemente von unserer Wahrnehmung gruppiert und als zusammengehörig verstanden werden. Dagegen werden weit auseinanderliegende Elemente als getrennt und unabhängig wahrgenommen:
    Gesetz der Nähe

    Normalerweise erkannt man in der Abbildung fünf schmale Säulen. Dieses Resultat erfolgt aus dem geringen Abständen zwischen den Linien, welche gemeinsam eine Säule bilden. Durch den geringen Abstand werden die Linien von unserer Wahrnehmung zu einer Säule zusammengefasst. Damit dieser Effekt zustande kommt, müssen die Abstände zwischen den Säulen deutlich größer sein, als die innerhalb der Säulen.

    Das Gesetz der Nähe macht deutlich, dass Leere von unserer Wahrnehmung als Information erfasst wird. Leere kann also im Webdesign als Gestaltungsmittel eingesetzt werden, um Informationen sinnvoll zu ordnen und verständlich zu machen, anstatt möglichst viele Informationen auf kleinstem Raum unterzubringen. Dies kann besonders bei der Gestaltung von leicht verständlichen Menus eine kluge Gestaltungsmaßnahme sein, wie das folgende Beispiel veranschaulicht: In der folgenden Abbildung sind die Links nach dem Gesetz der Nähe gruppiert, indem die Abstände zwischen den einzelnen Kategorien (zum Beispiel Finanzen und Auto & Motor) größer sind als die Abstände innerhalb der jeweiligen Kategorie (zum Beispiel Finanzen, Versicherung, Wirtschaft, Karriere).

    Die nächste Abbildung zeigt die selbe Website wie oben, allerdings wird hier das Gesetz der Nähe verletzt, indem die vertikalen Abstände der Kategorien verengt wurden. Hierdurch wird die Orientierung auf der Seite deutlich verschlechtert. Mit Hilfe des Gesetz der Nähe lassen sich Informationen also auch ohne Einsatz von Linien oder Hintergrundfarben übersichtlich anordnen

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