Rich Snippets: Ideen für Strukturierte Daten im Tourismus

Rich Snippets: Ideen für Strukturierte Daten im Tourismus

Wer von neuen Nutzern über Suchmaschinen gefunden werden möchte, sollte auf seiner Website strukturierte Daten einsetzen. Sie helfen Google, Bing und Co dabei, den Suchanfragen möglichst passende Ergebnisse zuzuordnen. Sucht jemand beispielsweise nach Angeboten für ein bestimmtes Hotel, dann kann die Suchmaschine direkt die passende Kundenbewertung der Unterkunft in den Ergebnissen auflisten. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessent tatsächlich den eigenen Link anklickt und sich auf der jeweiligen Seite informiert. Ich stelle Ihnen heute die besten Beispiele für Rich Snippet und strukturierte Daten in der Tourismusbranche vor.

Was sind strukturierte Daten?

Darunter versteht man Daten und Informationen, die standardisiert aufgebaut sind, sodass sie sich leicht erfassen und auswerten lassen. Im Onlinebereich tragen strukturierte Daten zur Suchmaschinenoptimierung bei. Sie sorgen dafür, dass die Suchmaschinen die Inhalte der einzelnen Unterseiten genau erfassen können. Google und Co setzen dafür sogenannte Crawler ein, kleine Computerprogramme, die Webseiten-Inhalte automatisiert auslesen und in die eigene Datenbank aufnehmen. Über strukturierte Daten stellt der Betreiber der Internetpräsenz den Crawlern Informationen wie Name, Adresse, Öffnungszeiten, Kundenbewertungen und vieles mehr so zur Verfügung, dass die Software sie leicht finden und interpretieren kann.

Was sind Rich Snippets?

Rich Snippets sind eine Form strukturierter Daten, die die Darstellung einer Website in den Ergebnissen der Suchmaschinen beeinflussen. Neben dem direkten Link zur Seite werden zu jedem Suchergebnis auch eine Überschrift und ein kurzer Beschreibungstext angezeigt, die den Nutzer im Idealfall zum Anklicken motivieren. Genau diese Texte lassen sich im Quellcode der eigenen Website beispielsweise als Meta-Daten hinterlegen, sodass der Crawler sie auslesen kann. Zudem ergänzen Suchmaschinen das angezeigte Rich Snippet häufig mit Kundenbewertungen in Form einer durchschnittlichen Sterneanzahl, mit einem Bild oder einem Video, wenn diese Informationen auf der Unterseite vorhanden und auslesbar sind. Je informativer und ansprechender die Vorschau auf eine Website in den Suchergebnislisten ausfällt, desto wahrscheinlicher klickt der Nutzer auf diesen Link statt auf den Link der Konkurrenz.

Wie lassen sich strukturierte Daten in der Touristik nutzen?

Nicht alle Formen der strukturierten Daten lassen sich in der Tourismusbranche einsetzen. Ich möchte Ihnen jedoch einige Ideen vorstellen, wie Sie mit Rich Snippets die Aufmerksamkeit der Nutzer bei Google auf sich lenken können!

1. Knowledge Graph

Ein wichtiges Werkzeug ist der Knowledge Graph von Google. Diese Datenbank enthält wichtige Informationen zu häufig gesuchten Themen, die auf der Ergebnisseite in einem separaten Kästchen angezeigt werden. Google verlinkt dabei zur ursprünglichen Website, sodass diese gegenüber den normalen Suchergebnissen hervorgehoben wird. Hier lassen sich beispielsweise Markeninformationen und Firmendaten von Reiseunternehmen und ähnlichem unterbringen.

2. Bewertungen mit Sternchen

Jede Website lässt sich zudem mit individuell passenden Daten füllen, die nicht nur für Nutzer informativ sind, sondern die auch zum Rich Snippet hinzugefügt werden können. Wichtig sind hier zum Beispiel abgegebene Bewertungen für Produkte wie Reisen, Hotels oder Ferienhäuser, aber auch für eigene Inhalte wie Blogartikel oder Sonderangebote. Nutzer klicken eher auf einen Link, wenn dieser von einer hohen Sternchenbewertung in den Suchergebnissen begleitet wird. Diese signalisiert Qualität.

3. Breadcrumbs

Die Touristikbranche kann online auch von Breadcrumbs profitieren. Dabei handelt es sich um eine Form der einfachen, nutzerfreundlichen Navigation zusätzlich zum regulären Menü der Website. Wenn sich der Nutzer auf verschiedenen Ebenen durch das Menü klickt, wird ihm stets hierarchisch angezeigt, wo auf dem Pfad er sich gerade befindet. Teilweise übernimmt Google den Breadcrumbs Pfad in das Rich Snippet einer Unterseite, um eine bessere Orientierung zu schaffen.

4. Veranstaltungen

Auch Veranstaltungen wie Gruppenreisetermine oder der Auftritt eines Touristikunternehmens auf einer Reisemesse bieten einen Mehrwert. Zu den strukturierten Daten, die Googlen zum Erkennen eines Events benötigt, gehören der Event-Name, der Veranstaltungsort, dessen Adresse und das Startdatum. Im englischsprachigen Raum werden Veranstaltungen unter anderem bereits bei Suchen auf Google Maps ausgespielt.

5. Videos

Videos zählen ebenfalls zu den beliebtesten Webinhalten. Wer sie mit strukturierten Daten wie Titel, Länge, Upload-Datum und Link zum Thumbnail ausstattet, kann sie direkt in der Google-Suche platzieren. Denkbar wären Videos, die allgemein Reiseziele oder konkrete Urlaubsangebote vorstellen.

Nutzen Sie bereits strukturierte Daten auf Ihrer Internetseite? Mit welchen Rich Snippets haben Sie als Hotel oder Reiseveranstalter die besten Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Hotel-Website günstig erstellen mit Wix

Hotel-Website günstig erstellen mit Wix

Der Internetmarkt für cloudbasierte WYSIWYG-Website-Builder ist in den letzten zehn Jahren gereift. Er ist jetzt zugänglicher als je zuvor und bietet dem potenziellen Benutzer eine große Auswahl. Kleinunternehmer auf der ganzen Welt (einschließlich Beherbergungsbetriebe) können damit einfach und kostengünstig eine gut aussehende Website hosten und gestalten.

Die Verwendung eines solche Website-Baukastens erfordert keine technischen Kenntnisse. Die Dienste beinhalten für eine geringe monatliche Gebühr sowohl den Zugriff auf den browserbasierten Webbuilder als auch das Hosting. Einige von ihnen bieten auch kostenlose Tarife an, wenn die Kunden nichts dagegen haben, Werbeanzeigen auf ihrer Website zu schalten.

Einer der attraktivsten Website-Baukästen ist Wix. Dieser bietet sogar die Möglichkeit, kinderleicht eine voll funktionstüchtige Website für Beherbergungsbetriebe zu erstellen. Wer ein Hotel, eine Pension oder ein Ferienhaus betreibt, aber sich das Geld für einen Webdesigner sparen möchte, sollte sich dieses Angebot einmal genauer ansehen. Sogar für Reiseveranstalter gibt es passende Angebote.

Günstige Wix-Website für Hotels und Reiseveranstalter

Ohne Online-Marketing für Hotels geht heute nichts mehr. Ein eigene Homepage gehört logischerweise dazu. Doch gerade junge Betriebe haben häufig kein Budget für Webdesigner und Hotel-SEO. Ein günstiger oder sogar kostenloser Web-Baukasten kann hier die Lösung sein!

Die Registrierung bei Wix ist ziemlich einfach. Während der Anmeldephase werden dem Nutzer einige Fragen zur Art des Unternehmens gestellt. Anschließend aktivieren sie Ihr Konto und Wix präsentiert Ihnen eine Reihe an attraktiven Vorlagen zur Auswahl. Darunter sind auch passende Templates für Reiseveranstalter, Hotels und Wohnungsvermietungen. Mit einem einfach Mausklick wählen Sie das passende Design für Ihre neue Tourismus-Homepage aus.

Wix bietet spezielle Designvorlagen für Reiseveranstalter, Hotels und Ferienwohnungen
Wix bietet spezielle Designvorlagen für Reiseveranstalter, Hotels und Ferienwohnungen (Screenshot: Wix)

 

Wix bietet kostenloses Online-Buchungssystem

Doch eine funktionierende Tourismus-Website benötigt natürlich nicht nur ein schönes Design, sondern auch spezielle Funktionen. Wix bietet ein komplettes Online-Buchungssystem – und das sogar ohne Extrakosten:

  • Reservierungen verwalten
  • Zahlungen akzeptieren (provisionsfrei)
  • Flexible Preisgestaltung
  • Buchungen von jedem Mobilgerät akzeptieren
  • Mehrsprachigkeit
  • Versand von Bestätigungsmails
  • Channelmanager (Über 80 Buchungskanäle synchronisieren)
  • Kalender importieren (z.B. von Airbnb, Homeaway oder Google Kalender)

Wer für sein Hotel, Pension oder Ferienhaus eine günstige Homepage mit kostenlosem Buchungssystem sucht, sollte sich Wix unbedingt einmal ansehen! Alle Informationen finden Sie auf https://de.wix.com/hotels/website.

 

Google Hotel Ads - Was ist das?

Was sind Google Hotel Ads?

Eine Frage, die von Hoteliers immer häufig gestellt wird, ist: Was sind Google Hotels Ads? Was genau man unter diesem Anzeigenformat versteht und warum sie sich lohnen, möcchte ich heute in meinem Blog erklären.

Google Hotel Ads – Was ist das?

Seit dem Juli 2018 sind „Hotel Ads“ ein fester Bestandteil von AdWords und separater Kampagnentyp. Damit sollen Hoteliers noch mehr Möglichkeiten erhalten, um eigene Werbung gezielt der Zielgruppe anzeigen zu lassen, während Abrechnung und Analyse über das bereits bekannte Google Ads UI stattfinden.

Worin unterscheiden sich Google Hotel Ads von gewöhnlichen Anzeigen?

Während gewöhnliche Anzeigen bei Google Ads meist klassisch als Text ausgeliefert werden, orientiert sich der Aufbau der Google Hotel Ads an dem, was für den Nutzer bei einer Hotelbuchung interessant ist. Die Anzeigen liefern also mehr Informationen, die Hoteliers unterbringen können. Des Weiteren ist bei diesem Anzeigentyp auffällig, womit er sich konkret von klassischen Anzeigen unterscheidet, das er nicht direkt als Werbung erkenntlich ist. Zuerst zeigen Google eine Auswahl von Hotels an, bei der weitere Details wie:

  • Preise
  • Bewertungen
  • Ausstattung
  • sowie Rabatte

angezeigt werden. Durch implementierte Filter kann der Nutzer seine Auswahl weiter hinsichtlich seiner Wünsche beschränken. Fotos des Hotels sorgen für ein visuelles Ausrufezeichen und treten ebenso werbend in Erscheinung. Erst später tritt der grüne „Anzeigen“-Schriftzug in Erscheinung, der von Google zur Kennzeichnung von Werbung verwendet wird.

Welche Vorteile bieten Google Hotel Ads?

Durch die visuell aufbereiteten Anzeigen erhalten Hoteliers mehr Möglichkeiten, um für ihr Hotel zu werben. Einfache Textanzeigen reichen hier oft nicht aus, denn da lassen sich kaum alle Informationen unterbringen, die für einen künftig buchenden Gast interessant sind. Gegenüber Standard-Anzeigen lassen sich deshalb sowohl verbesserte Klick- als auch Konversionsraten erzielen. Das Bietverfahren, welches auch an anderen Stellen in Google Ads genutzt wird, findet bei den Google Hotel Ads ebenso Anwendung. Optimierungspotentiale, indem prominente Platzierungen zu möglichst günstigen Klickpreisen erboten werden, bleiben also erhalten.

Die verbesserte optische Aufmachung resultiert in weiteren praktischen Vorteilen:

  • detaillierte Hotelinformationen lassen sich übersichtlich unterbringen
  • ebenso eine ausführliche Beschreibung
  • eine Verfügbarkeitsprüfung ist sofort in der Maske möglich
  • Rabatte und Angebote lassen sich integrieren, die Preise werden dann sofort abzüglich dieser angezeigt
  • dank der Integration bei Google Maps erhalten künftige Gäste die Hotels mitsamt ihrer Lage auf der Karte angezeigt
  • Hotelbilder können direkt in die Anzeige gespeist werden
  • Hotelbewertungen (sowohl als Sterne als auch ausformuliert in Textform) werden angezeigt und können Überzeugungsarbeit leisten

Sofern Rabatte integriert werden, hebt sich die Anzeige noch einmal deutlicher von der Konkurrenz ab. Die prozentuale Vergünstigung wird in Grün angezeigt, auch der Preis ist fortan grün hinterlegt und bereits abzüglich dieser. Die Preise selbst finden sich auch auf der Google Karte. Suchen Gäste also nach einer bestimmten Lage und haben eine exakte Preisvorstellung, können sie sich mit Hilfe der Karte durch die Stadt, den Stadtteil oder eine Region navigieren.

Übrigens: Ausführliche Informationen über die Hotelanzeigen bietet Google selbst in diesem Video auf Youtube.

Wo werden Google Hotel Ads angezeigt?

Die Auslieferung der Google Hotel Ads erfolgt sowohl an mobilen Endgeräten wie dem Smartphone und Tablet als auch klassisch am Desktop-Rechner. Alle Funktionen bleiben am Smartphone erhalten. Eine abschließende Buchung ist also keinesfalls nur den Desktops vorbehalten. Weiterhin zeigt Google eine Preisübersicht an, mit der Gäste am Handy genauso wie am Desktop den Preis pro Nacht besser einordnen können.

Google Hotel Ads Beispiel
Google Hotel Ads Beispiel

Wie kann man Google Hotel Ads schalten?

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Wie kann man Google Hotel Ads schalten? Dies ist leider deutlich kompliziert als die Einrichtung einer gewöhnlichen Google Ads-Kampagne.

Um Hotel Ads nutzen zu können, benötigt Google zuerst einmal drei Datenfeeds mit spezifischen Informationen zu den Hotels:

  • Hotellisten-Feed: Beinhaltet eine Liste der zu bewerbenden Hotels
  • Preis-Feed: Umfasst alle Preise und Verfügbarkeiten und muss regelmäßig aktualisiert werden. Die Daten im Feed müssen mit den Preisen auf der Zielseite bzw. im Buchungstool übereinstimmen und werden von Google überprüft.
  • Points of Sale-Datei: Bestimmt, wo die Nutzer hingeleitet werden, nachdem sie auf die Anzeige geklickt haben – abhängig von Wohnsitz, Währung, Gerätetyp und Sprache.

Zur Einrichtung benütigt das Hotel einen technischen (Google-) Partner. Hierzu wenden Sie sich am besten an ihren Buchungssystempartner, sofern dieser von Google autorisiert wurde. Um Google die Datenfeeds direkt bereitzustellen, ist eine Bewerbung bei Google notwendig. Ein solche ist aufgrund des großes Implementierungsaufwands jedoch vermutlich nur bei größeren Hotelketten erfolgreich.

WhatsApp Business in Hotels & Tourismus einsetzen

WhatsApp Business in Hotels & Tourismus einsetzen

Heute möchte ich Ihnen in meinem Blog die Möglichkeiten von WhatsApp Business im Hotel- und Tourismusmarketing vorgestellt. Wie können Mitglieder der Tourismusbranche von der WhatsApp Business-Lösung profitieren, um den Druck auf die Kundenbetreuung zu verringern und gleichzeitig die Customer Journey zu optimieren?

Was ist WhatsApp Business?

WhatsApp hat bereits vor einiger Zeit offiziell eine neue App namens WhatsApp Business auf den Markt gebracht. WhatsApp Business ist völlig unabhängig von der Standardversion von WhatsApp, funktioniert jedoch auf die gleiche Art und Weise. Es dient lediglich dazu, Unternehmen und Kunden zu verbinden und nicht Freunde und Familie.

Die App richtet sich vornehmlich an Kleinunternehmer. Sie soll ihnen die Kommunikation mit Kunden und die Verwaltung ihrer Bestellungen erleichtern. WhatsApp Business-Benutzer können ein Unternehmensprofil erstellen und Details wie die Website des Unternehmens, den Standort und Kontaktinformationen hinzufügen. Sie können Kunden auch eine Nachricht oder Aktualisierungen senden und alle Fragen beantworten, die sie haben.

„Mit WhatsApp Business können Unternehmen auf WhatsApp geschäftlich präsent sein, effizienter mit Ihren Kunden kommunizieren und Ihr Geschäft ausbauen“, so das Unternehmen selbst.
„Mit der App können Unternehmen auf einfache Weise mit Kunden interagieren, indem sie Tools verwenden, um Nachrichten zu automatisieren, zu sortieren und schnell zu beantworten.“

Wie kann man WhatsApp Business im Hotel- und Tourismusmarketing einsetzen?

Im Tourismusgewerbe ist es nicht schwer sich vorzustellen, wie standardisierte Nachrichten den Druck auf die Kundenbetreuung verringern können. Wäre es nicht einfacher, wenn Fragen vor ihrer Beantwortung mit proaktiven Benachrichtigungen, z.B. über freie Hotelzimmer, Fluginformation, Ankunftszeiten oder Veranstaltungsbeginn, beantwortet würden?

Nachrichtenvorlagen: Nachrichtenvorlagen sind vorab genehmigte Nachrichten, die sowohl in der eingehenden als auch in der ausgehenden Kommunikation mit Kunden gesendet werden können. Diese Nachrichten können verwendet werden, um Benachrichtigungen an Kunden zu senden, für die WhatsApp-Benachrichtigungen aktiviert sind. Zum Personalisieren der Nachricht können nummerierte Platzhalter verwendet werden.

Kundenanfragen: Kunden haben oft ähnliche Fragen zur Sitzplatzauswahl, zu Kabinen-Upgrades, zur Bezahlung oder Abrechnung, zu Änderungen der Reiseroute, zu Prämienpunkten oder zu Produktserviceanfragen. Wenn der Kern der Antwort in der Regel derselbe ist, kann das Erstellen von Nachrichtenvorlagen mit anpassbaren Feldern den Druck auf den Kundenservice verringern. Man kann seine Kunden auch proaktiv über wichtige Änderungen informieren, und dadurch eine angenehmere Customer Journey (im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Sinne) gewährleisten.

Reiseaktualisierungen: Kundenbetreuer müssen ihre Kunden nicht nur über Flugstornierungen informieren, sondern auch über Reiseaktualisierungen. Informationen zu Toröffnungen, Check-in-Informationen, Reisepassanforderungen oder anderen wiederkehrenden Kundenanforderungen können problemlos über Nachrichtenvorlagen ausgetauscht werden.

Kaufinformationen: WhatsApp Business ist auch ein nützliches Tool zum Teilen von Kaufinformationen. Zum Beispiel, um Bordkarten, Informationen zu Hotelbuchungen oder Wegbeschreibungen auszutauschen. Wurden zusätzliche Serviceleistungen bestellt, zum Beispiel ein Transfer zum Hotel oder ein Zimmer-Upgrade? Oder hat der Kunde Informationen über einen Künstler angefordert?

Was muss man bei der Nutzung von WhatsApp Business beachten?

So praktisch WhatsApp Business im Tourismusmarketing auch sein mag – es ist nicht DSGVO-Konform. Das heißt, Datenschutz ist nicht rechtlich wirksam gewährleistet. Daher legen ich allen, die WhatsApp Business für ihr Tourismusunternehmen nutzen wollen ans Herz, sich vorher von einem spezialisierten Anwalt ausführlich beraten zu lassen.

So können Hotels Big Data sinnvoll nutzen

Big Data einsetzen: Wie können Hotels Kundendaten sinnvoll nutzen?

Unter Big Data werden seitens Experten zwei Aspekte zusammengefasst. Einerseits geht es um die immer größer werdenden und schneller wachsenden Datenberge. Zum anderen befasst sich Big Data mit IT-Lösungen, die Betrieben dabei helfen sollen, mit einer unüberschaubaren Datenflut fertig zu werden. Insbesondere unstrukturierte Daten, wie etwa aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, machen einen Großteil von Big Data aus. Zuletzt haben zahlreiche Branchen das Thema Big Data für sich entdeckt und nutzen die hieraus generierten neuartigen Erkenntnisse gezielt für Maßnahmen der Kundenakquise und -bindung. Im Vergleich dazu, wird das Potential des richtigen Umgangs mit großen Datenmengen von weiten Teilen des Hotelgewerbes derzeit noch unterschätzt. Viele sind sich auch nicht bewusst, welchen Einfluss Big Data auf die Rendite ausüben kann. Einige erfassen inzwischen Informationen in puncto Loyalität, doch nur wenige gehen über diese Stufe hinaus. Mit Hilfe von Big Data können Hoteliers das Wissen über ihre Gäste vertiefen, um ein konkreteres Verständnis über Segmentverhalten, Bedürfnisse sowie Erwartungen zu entwickeln.

Auswertung und Monitoring von Social-Media-Inhalten

Ein Gast checkt aus und gibt anschließend eine Bewertung über seinen Aufenthalt z.B. auf seiner Facebook-Seite oder Yelp ab. Diese stellt für den Hotelier eine wertvolle Informationsquelle dar. Denn hieraus geht hervor, was den Kunden gefallen hat und wo aus deren Sicht noch Optimierungsbedarf besteht. Bei der Vielzahl an täglich abgebebenen Rezensionen ist es allerdings nicht einfach, die entsprechend relevanten Daten herauszufiltern. Eine detaillierte Analyse anhand von Big Data verrät, an welcher Stelle sich die Bemühungen konzentrieren sollten.

Kundenspezifische Ausrichtung der Marketingaktivitäten

In zahlreichen Fällen sind die Marketingbemühungen von Hotelketten nicht auf spezifische Zielgruppen fokussiert. Viele werden sich in der Folge nicht angesprochen fühlen und das Angebot ausschlagen. Soweit muss es jedoch nicht kommen. Mittels Big Data können Hoteliers nützliche Informationen über ihre Kunden sammeln oder bereits bestehende Daten zielgerichteter analysieren. Welche sportlichen Interessen hat der jeweilige Gast? Werden Wellness-Packages gern genutzt? Gibt es ein bevorzugtes Ausflugsprogramm? Verreist der Kunde eher geschäftlich oder privat mit der Familie? Antworten auf diese Fragen erlauben es durch die Clustering von Kundesegmenten, eine personalisierte Werbekampagne zu starten, die deutlich erfolgsversprechender ist.

Der richtige Raum zum besten Preis

Big Data versetzt das Hotel in die Lage, Vorlieben sowie Abneigungen ihrer Gäste zu erkennen. Während beispielsweise figurbewusste Kunden etwa einen Fitness-Raum erwarten, möchten Liebhaber der italienischen Küche das exklusive, mediterrane Themenrestaurant nicht missen. Andere wiederum bevorzugen eine geräumige Suite, während für andere eine Reiseleitung in Landessprache unabdingbar ist. Werden diese Informationen gebündelt, kann das jeweilige Angebot optimiert und der Zimmerpreis dahingehend angepasst werden. Es entsteht so eine Win-Win-Situation: Der Hotelier erzielt den höchstmöglichen Preis, während der Gast mit einem Leistungsumfang rechnen kann, das seinen Ansprüchen optimal gerecht wird.

Kürzere Reaktionszeiten zur Befriedigung des Kundenbedarfs

Der Gast legt auf eine tägliche Reinigung seines Zimmers viel Wert? Oder bucht er ausschließlich ein Zimmer mit bester Aussicht auf die Innenstadt? Vielleicht gibt es eine Sorte Rotwein, die sein Gaumen entzückt? Dann würde er sich sicherlich sehr darüber freuen, wenn er zur Begrüßung in seinem Zimmer eine entsprechende Flasche vorfindet. Ebenso wäre der Kunden positiv überrascht, wenn er im Zimmer für seinen Nachwuchs Babybett oder Kinderhochstuhl vorfinden würde. Derartige Informationen stellt Big Data zur Verfügung. Weil die Geschmäcker des Gastes bekannt sind, weiß der Mitarbeiter an der Rezeption auch, welche Sehenswürdigkeiten oder Restaurants eine Empfehlung wert sind. Bekannt ist zudem, was der Kunde zum Mittagessen erwartet und zu welcher Zeit er sein Frühstück genießen möchte.

Optimierung der eigenen Internetpräsenz

Was sind nach Ansicht der Kunden die größten Pluspunkte einer bestimmten Hotelkette? Derartige Auskünfte liefert ebenfalls Big Data. So lassen sich sämtliche Informationskanäle und Buchungsdetails durchforsten, um die wahren Highlights des eigenen Leistungsangebots herauszufiltern. Darauf aufbauend kann die eigene Webseite speziell auf diese Inhalte ausgerichtet werden.

Bedarfsgerechte Produktangebote generieren

Anhand von Big Data können Korrelationen entdeckt werden. So lässt es sich etwa feststellen, wenn ein Gast zu einer bestimmten Fischspezialität grundsätzlich zu einer ganz konkreten Weißweinsorte oder Beilagenteller greift. Derartige Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Bündelung einzelner Produktangebote. Dies schafft Kundenzufriedenheit und erhöht den Umsatz. Auch liefert Big Data Auswertungen hinsichtlich der Produktions- und Servicezeiten und bietet so auch an dieser Stelle die Möglichkeit, evtl. Missstände aufzudecken. Deutlich im Vorteil sind demnach Hotelketten, die proaktiv tätig sind und ihren Kunden die Wünsche aus Erfahrungswerten ablesen.

Kundendaten verhelfen zu Energieeinsparungen

Der Energieverbrauch kann in der Hotellerie 60 bis 70 Prozent der Versorgungskosten ausmachen. Mit Big Data lassen sich diese Kosten allerdings besser kontrollieren, ohne hierbei den Kundenkomfort negativ zu beeinträchtigen. Wer etwa weiß, zu welchen Zeiten der Bedarf an Warmwasser, Raumlicht, Aufzügen etc. am höchsten ist, kann seinen Stromtarif dahingehend ausrichten. Ferner liefert Big Data verlässliche Zahlen, in welcher Zeit sich eine evtl. Investition in erneuerbarer Energien amortisieren würde.

Kostenloses WLAN in Hotels und Restaurants

Kostenloses WLAN im Hotel und Restaurant – Was müssen Betreiber beachten?

Das Internet ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken und längst empfinden wir es nicht mehr als Luxus, im Restaurant oder im Hotel WLAN zu haben, sondern als Notwendigkeit. Allerdings müssen Hoteliers und Restaurantbetreiber einige Dinge beachten, wenn Sie ihre Gäste über den eigenen Internetzugang ins Netz schicken möchten.

Rechtliche Absicherung durch das Providerprivileg

Ein offenes WLAN-Netzwerk ist in Cafés, Restaurants und Hotels natürlich die komfortabelste Variante. Die Gäste können einfach ihr Smartphone oder ihren Laptop heraus holen und sind sofort über den offenen Hotspot im Internet. Da die Kosten auf Betreiberseite zu vernachlässigen sind, ist das zwar attraktiv, aber gefährlich.

Alleine auf technischer Seite müssen die Hotspots abgesichert sein, damit die Gäste nicht auf intern angebundene Geräte zugreifen können. Spezialisierte Anbieter riegeln das Intranet ab und lotsen die Gäste daran vorbei ins Netz, auch eine Absicherung über eine Firewall ist in diesem Fall ein Muss. Externe Provider lohnen sich auch deswegen, weil sie die IP-Adressen der Gäste speichern und den Gästen IP-Adressen zuweisen.

Rechtlich ist das nicht mehr zwingend erforderlich, denn für ihre Gäste haften WLAN-Betreiber nicht mehr. Seit Herbst 2016 gilt das sogenannte Providerprivileg nämlich auch für nebengewerbliche Anbieter. Bisher schützte das Privileg etwa Telekom und Vodafone vor rechtlichen Konsequenzen der Straftaten ihrer Kunden, nun gilt es auch für die Anbieter von WLAN-Netzwerken. Davor galt noch die sogenannte Störerhaftung. Dennoch kann es sich natürlich lohnen, externe Provider und Login-Bildschirme zu nutzen, um das WLAN zu schützen. Gerade an stark frequentierten Orten ist eine gewisse Schwelle sinnvolle, um das „WLAN-Schnorren“ zu umgehen. Schließlich geht jede Nutzung zulasten der Geschwindigkeit.

Gratis Internetzugung für Werbung, Branding und Kundenbindung nutzen

Doch nicht nur rechtliche und technische Aspekte sind zu beachten: Das Gratis-WLAN kann für Hotels und Restaurants auch als Marketingtool genutzt werden. Wer einen eigenen Login-Screen benutzt, der kann diesen Bildschirm nutzen, um Werbung in eigener Sache zu machen. Das können etwa Sonderangebote oder Desserts sein, aber auch Querverweise zum Geschäft in der Parallelstraße sind natürlich möglich.

Die Login-Seite sollte außerdem unbedingt Links zu den Profilen sozialen Netzwerken beinhalten, so dass Gäste auch direkt auf Facebook, Twitter und Co. zu Fans werden können. Ein „Gefällt mir“ auf der Facebook-Seite des Restaurants, Cafés oder Hotels lässt sich auch zur Bedingung des Zugangs machen.
Eine weitere wichtige Implementierung (gerade für Ketten und größere Restaurants) ist ein direktes Feedback über den Hotspot. Denn so kommt es nicht zu Schlammschlachten in den Kommentarspalten und der Beschwerdeweg ist schneller und direkter.

Natürlich müssen Router und Geschwindigkeiten auf die Räumlichkeiten abgestimmt werden, Repeater bieten etwa auf großer Fläche eine günstige Signalverstärkung.

Kostenloses WLAN in Hotels und Restaurants

Die Streichung der Störerhaftung öffnet Restaurants und Hotels die Möglichkeit, offene Hotspots zu betreiben, ohne rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Mit den richtigen technischen Sicherungen, der passenden Geschwindigkeit und gegebenenfalls Repeatern können Gäste in Hotels und Restaurants jederzeit kostenlos ins Internet – und diesen Komfort wissen Kunden zu schätzen.

Blogger-Kooperationen mit Mamablogs, Papablogs, Sportblogs und Foodblogs

Blogger Relations: Es müssen nicht immer Reiseblogs sein

Ob für SEO-Zwecke oder Social Media-Kampagnen: Immer mehr Hotels, Reiseveranstalter, Destinationen, Fluggesellschaften und PR-Agenturen arbeiten mit Bloggern zusammen. Tourismusunternehmen kooperieren dabei naturgemäß in der Regel mit Reisebloggern. Auch hier im Büro wird immer wieder nach spannenden Reisebloggern gesucht. Doch es lohnt sich, auch einmal aus dem Reisefenster und über den Touristik-Tellerrand hinauszublicken: Denn auch andere Blogger freuen sich, wenn Sie einmal günstig oder sogar kostenlos verreisen und darüber bloggen können. Doch welche Arten von Blogs kommen außer Reiseblogs noch für Reiseunternehmen in Frage?

Mamablogs und Papablogs

Es gibt wohl kaum ein Thema, zu dem es keine passenden Blogs gibt. So findet Ihr im Internet auch eine Vielzahl an Müttern und Vätern, die in ihren Mamablogs und Papablogs über Erfahrungen mit ihrem Nachwuchs berichten. Dabei geht es aber nicht nur um Erziehungsfragen oder die neueste Kinderzimmerdeko, sondern häufig auch um Politik, Feminismus – und Reisen. Denn natürlich fahren auch Mamabloggerinnen und Papablogger mal mit den Kleinen in den Urlaub! Kooperationen mit Mamablogs und Papablogs sind somit vorallem für Familienhotels und Themen wie z.B. Familienreisen und Babyurlaub geeignet.

Outdoor-Blogs

In Outdoor-Blogs geht es neben Wandern, Trekking und Klettern vor allem auch ums Reisen. Wenn Du Wanderreisen, Trekkingtouren oder Kletterreisen anbietest, sind daher Blogger-Relations mit Outdoor-Bloggern besonders interessant für Dich. Auch für Hotels in den Bergen oder anderen Regionen, in denen viel gewandert oder geklettert wird, sind Kooperationen mit naturbegeisterten Bloggern eine gute Möglichkeit, im Internet für Reichweite zu sorgen.

Sportblogs

Außer Wandern, Trekking und Klettern gibt es selbstverständlich noch viele weitere Sportarten – und somit auch Blogger, die darüber schreiben. Du arbeitest für einen Reiseveranstalter, der Sportreisen (z.B. Rennradreisen, Tauchurlaub, Skireisen oder Tennisurlaub anbietet? Ist Euer Hotel die ideale Unterkunft für Radfahrer, Taucher, Skifahrer, Tennisspieler und sonstige Aktivurlauber? Dann biete den Sportbloggern an, in Ihrem nächsten Urlaub in Deiner Unterkunft zu übernachten. Die meisten werden sich gerne in Form eines Blogbeitrags und Erwähnungen auf ihren Social-Media-Kanälen für Deine Großzügigkeit bedanken und Dein Unternehmen weiterempfehlen.

Foodblogger

Auch Essen und Reisen sind zwei Themenbereiche, die einfach zusammengehören. Vor allem, wenn Du Als Reiseveranstalter kulinarische Reisen oder Gourmeturlaub anbietet, kommt eine Zusammenarbeit mit Foodbloggern für Dich in Frage. Und wenn Deine Hotelküche bei den Gästen für ihre leckeren Spezialitäten bekannt ist, werden Foodblogger gerne Deine Speisekarte testen und ihren Lesern Dein Restaurant weiterempfehlen.

Fashionblogs

Fashionblogger reisen von Fashion Week zu Fashion Week – und müssen in den Modemetropolen in einem Hotel übernachten. Nicht nur wenn Dein Hotel in Berlin, Paris, Mailand, London oder New York kann eine Kooperation mit Fashionblogs interessant sein: Denn auch Models machen gerne Urlaub und berichten in Ihren Modeblogs über Reisen und Hotels!

Interview: SEO für Gastronomie und Hotellerie

Interview: SEO für Gastronomie und Hotellerie

Das Hogapage-Magazin für Hotellerie, Gastronomie und Catering veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgange einen Artikel zum Thema Suchmaschinenmarketing für Hotel- und Gastronomie-Webseiten. Dazu durfte auch ich einige Expertentipps beisteuern. Das komplette Interview zum Thema „Hotel- und Gastronomie-SEO“ präsentiere ich Ihnen heute in meinem Blog.

1. Wieso ist SEO/Suchmaschinenmarketing für Hoteliers und Gastronomen heutzutage ein absolutes „Must have“?

Wer heutzutage ein Hotel buchen oder einen Tisch in einem Restaurant reservieren möchte, sucht nicht mehr in den Gelben Seiten, sondern nutzt eine Internetsuchmaschine wie z.B. Google. Zudem bietet eine Platzierung in den organischen Suchergebnissen weitere Vorteile: Im Gegensatz zu Google Adwords sind die Klicks kostenlos (und die Rankings in der Regel stabil), zudem glauben viele Nutzer, dass eine Top-Platzierung mit Marktführerschaft gleichzusetzen ist. Eine gute Platzierung wirkt sich somit auch positiv auf den Ruf des Unternehmens aus.

2. Ist Suchmaschinenmarketing und SEO schon ausreichend genug Thema bei Hoteliers und Gastronomen – oder gibt’s da noch Aufholbedarf?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Nachholbedarf bei dem Thema noch besteht. Viele Hoteliers und Gastronomen beginnen erst langsam zu verstehen, dass Sie auch ohne die großen Buchungsportale viele Buchungen generieren können – über die eigene Hotel- oder Restaurant-Homepage!

3. Wie realistisch ist es für Hoteliers und Gastronomen, ausschließlich mit klassischer SEO (onpage/offpage) und ohne kostenpflichtige Anzeigen wie bspw Google Adwords auf die erste Google-Seite zu gelangen?

Es gibt immer noch viele Möglichkeiten, auch ohne großes Budget für mehr Besucher auf der eigenen Homepage zu sorgen. Besonders wichtig sind eine umfangreiche Keyword-Analyse am Anfang jeder Optimierung, damit der Gastronom weiß, wie die Gäste nach einem Unternehmen suchen, sowie die Konzentrierung auf das Kerngeschäft oder den lokalen Bezug, z.B.

  • „restaurant berlin“ hat sicherlich das höchste Suchvolumen, aber auch den stärksten Wettbewerb
  • Bei Suchphrasen wie z.B. „afrikanisches restaurant berlin“, „restaurant kreuzberg“ oder „afrikanisches restaurant kreuzberg“ sind die Chancen umso größer, bei Google auf die erste Seite zu gelangen

4. Angenommen, Sie kommen mit einem Gastronomen mit kleinem Familienbetrieb ins Gespräch und er findet es sehr interessant, was Sie ihm über Ihren Beruf erzählen. Er hat natürlich auch eine Website, auf die er recht stolz ist. Er bittet Sie daher, ihm ein paar Tipps für die SEO mitzugeben, die er umsetzen kann. Weil er so nett ist, tun Sie das gern. Welche Tipps sind das?

  • Keyword-Analyse
  • Im gesamten Internet einzigartiger Inhalt
  • Keywords in Title-Tag, Meta-Description, Überschriften, Fließtext, Dateinamen (z.B. von Bildern) und Image-Tags
  • Kontaktdaten des Hotels oder Restaurants gut sichtbar auf der Seite
  • Anlegen eines „Google My Business“-Accounts
  • Einbindung einer Google-Map mit dem Standort des Unternehmens auf der Homepage
  • Homepage regelmäßig aktualisieren (z.B. in Form eines Blogs)
  • Eintragung in die wichtigsten Branchenverzeichnisse

5. Welche Maßnahme in der Hotel- und Restaurant-SEO halten Sie für die wichtigste und warum?

  • Einzigartige Inhalte, die den Nutzer ansprechen
  • Regelmäßige Aktualisierung der Seite
  • Eine natürlich gewachsene Backlinkstruktur

6. Wie lange dauert es denn im Schnitt, bis sich Ihre SEO-Maßnahmen für einen Hotel-Betrieb oder ein Restaurant bezahlt machen?

Hier braucht man schon ein wenig Geduld und starke Nerven: Je nach Wettbewerb kann es von drei Monaten bis zu einem Jahr dauern.

7. Die richtigen Keywords zu setzen und sie richtig in die Homepage einzubauen – das ist wirklich eine Herausforderung. Und es gibt viele, teilweise unterschiedliche Tipps im Internet dazu, wie man’s richtig macht. Gibt es denn ein paar Richtlinien beim Keyword-Setting und bei der Onpage-Suchmaschinen-Optimierung, an die man sich halten sollte?

  • Keywords in Title-Tag, Meta-Description, Überschriften, Fließtext, Dateinamen (z.B. von Bildern) und Image-Tags
  • Title Tag sollte die maximale Länge von etwa 70 Zeichen nicht überschreiten
  • Die Meta Description sollte max. etwa 175 Zeichen lang sein
  • Semantisch ähnliche Begriffe auf der Seite verwenden (z.B. sollte die Seite für ein Ski-Hotel auch die Wörter „Winter“, „Schnee“ und „Berge“ enthalten)
  • Keywordstuffing vermeiden

8. Gibt es noch den einen oder anderen Input, den Sie unseren Lesern mitgeben möchten?

Seit dem Siegeszug der Smartphones und Tablet-PC ist es besonders wichtig, die Hotel- oder Restaurant-Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Dies ist insbesondere für die lokale Suche von großer Bedeutung, denn viele Nutzer suchen via Smartphone von unterwegs nach einem Hotel für die Nacht oder eine Restaurant für das Abendessen.

Interview: Was müssen Reisebüros bei der Nutzung von Sozialen Netzwerken beachten?

Interview Traveltalk: Reisebüros in Sozialen Netzwerken

Ich bin in der Zeitung! Die TravelTalk hat mich und einige andere Online-Marketing-Experten gefragt, worauf Reisebüros achten sollten, wenn sie Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Snapchat verwenden. Den Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Tourismus-Fachzeitschrift.

Warum sollten Reisebüros soziale Netzwerke nutzen?

Wer heutzutage einen Urlaub bucht, lässt sich zumeist vom Internet inspirieren. Beiträge in den Sozialen Netzwerken spielen dabei eine besonders große Rolle: 41% aller Posts auf Facebook schäftigen sich mit Reiseerfahrungen (lt. Stefan Stojanow, Facebook Deutschland).

Die Sozialen Netzwerke wie wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Snapchat bieten auch kleinen Reiseunternehmen die Chance, sich gegen die großen Anbieter zu behaupten. Insbesondere Unternehmen, die sich auf eine spezielle Nische konzentrieren (zum Beispiel auf Radreisen, Wanderreisen, Wellnessurlaub, Familienreisen oder ein bestimmtes Zielgebiet), können so eine loyale Fan-Basis aufbauen und erfolgreiche Interaktionen generieren. Außerdem sind Soziale Netzwerke sind eine tolle Ergänzung zum klassischen Reisekatalog: Reisebüros können ihre Reisetipps und Angebote nun mit Worten, Bildern, Musik und Videos garnieren und potentielle Kunden direkt ansprechen.

Worauf sollten Reisebüros achten, wenn sie soziale Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Snapchat verwenden?

Eine Marke tritt in den Sozialen Netzwerken wie eine Person auf. Das bedeutet, dass sich Unternehmen auf Facebook und Co das Vertrauen der Nutzer erarbeiten müssen. Ein Reisebüro sollte daher nicht nur Beiträge mit werblichen Inhalten veröffentlichen. Viel besser – und für die Follower interessanter – sind Beiträge mit einzigartigem und interessantem Content.

Welche der Plattformen sind für Reisebüros am besten geeignet, welche am wenigsten und warum?

Meiner Meinung nach ist Facebook besonders gut für Reisebüros geeignet: Zum einen bietet Plattform bietet eine sehr hohe Reichweite, zum anderen können (kostenpflichtige) Werbeanzeigen direkt an die gewünschte Zielgruppe gerichtet werden.

Im Gegensatz dazu ist Twitter in meinen Augen am wenigsten für Reisebüros geeignet. Dies liegt zum einen daran, dass es nur Nachrichten mit einer Länge von 140 Zeichen erlaubt (mit Fotos und Videos versehene Nachrichten dürfen seit Kurzem auch länger sein) und eine geringere Reichweite als Facebook hat. Zum anderen hat Twitter auch eine andere Nutzerstruktur: Hier tummeln sich eher die „Internetfreaks“, den gewöhnlichen Nutzer trifft man dagegen eher
auf Facebook.

Ist Facebook weiterhin Spitzenreiter oder überholen anderen soziale Plattformen Facebook so langsam?

Facebook ist in meinen Augen weiterhin der Spitzenreiter unter den Social Networks. Dort tummeln sich Nutzer aller Altersgruppen, sozialen Schichten und Bildungsschichten. Teenager nutzen Facebook mittlerweile genauso, wie ihre Eltern (und häufig auch die Großeltern – die Zahl der 50+ Nutzer wächst stetig). Eine Ablösung durch ein anderes Netzwerk sehe ich daher noch nicht.

Bei jüngeren Nutzern ist auch Instagram sehr angesagt (welches bereits von Facebook übernommen wurde). Hier können jedoch bisher nur Bilder gepostet werden. In naher Zukunft soll es jedoch auf Instagram auch eine Shop-Funktion geben, so dass beispielsweise auf einem Foto abgebildete Schuhe direkt online bestellt werden können. Ich kann mir gut vorstellen, dass Reiseunternehmen ihre Fotos dann auch direkt mit ihrer Buchungsmaschine verknüpfen können.

Übrigens wird von den meisten Social-Media-Experten die ursprüngliche Form der Sozialen Netzwerke vergessen: Die guten, alten Internetforen aus der Zeit vor Twitter, Facebook & Co erfreuen sich insbesondere in Nischenbereichen immer noch einer großen Beliebtheit. So finden sich im Internet unzählige Foren mit immer noch zahlreichen aktiven Nutzern, z.B. zu Reiseländern, aber auch Reisearten wie Trekking, Tauchen, Radfahren, Familien oder Urlaub mit Hunden…

Was sind die wichtigsten Punkte, auf die Reisebüros bei der Nutzung von sozialen Medien achten sollten?

Einer der wichtigsten Punkte beim Einsatz von Sozialen Netzwerken ist die regelmäßige Veröffentlichung neuer Statusmeldungen. Reisebüros sollten mindestens 1x täglich einen neuen Beitrag posten. Dabei sollten sich die Unternehmen jedoch auf das Wesentliche konzentrieren: Urlaub und Reisen! Jedoch sollten nicht nur aktuelle Reiseangebote gepostet werden, sondern einzigartiger Content, der die Follower inspiriert. Dies können zum Beispiel spannende Reiseberichte oder hilfreiche Reisetipps sein. Wenn die Follower einen Beitrag interessant finden, teilen sie diesen gerne auch mit ihren eigenen Freunden und Followern.
Außerdem sollten Beiträge mit passenden #Hashtags versehen werden. Auf diese Weise können Tourismus-Unternehmen unter bestimmten Begriffen von anderen Usern gefunden werden.

Ein wichtiger Punkt ist zudem, über die Sozialen Netzwerke eingehende Kundenanfragen zeitnah zu bearbeiten. Leider erlebe ich es immer wieder, dass Reiseunternehmen ihre Nachrichten bei Facebook & Co. überhaupt nicht abrufen, da sie sich gar nicht oder nur alle Jubeljahre in ihren Account einloggen. Doch potentielle Kunden kontaktieren ein Unternehmen heutzutage nicht mehr nur via Telefon oder E-Mail, sondern auch per Kommentar oder Direktnachricht auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Snapchat oder per Blogkommentar.

Auf diesen Kommunikationskanälen werden jedoch nicht nur Buchungsanfragen an Reisebüros und Hotels geschickt: Auch auf Kritik müssen Unternehmen in den Sozialen Netzwerken zeitnah reagieren. Ansonsten droht möglicherweise ein Shitstorm.

Fallbeispiel Google-Penguin-Update 4.0: Wie ich eine Hotel-Website aus der Pinguin-Abstrafung befreite

Ende September 2016 war es endlich soweit: Google hat das nächste, langerwartete Penguin Update 4.0 durchgeführt. Webseitenbetreiber und SEOs, die vom Penguin Update 3.0 betroffen waren, mussten somit ganze zwei Jahre warten, bis sie wieder von der Abstrafung befreit werden konnten.

Das Penguin-Update richtet sich vor allem gegen Seiten, die gegen die Google-Richtlinien des Linkaufbaus verstoßen hatten. Von der Penalty waren somit Seiten betroffen, die in der Vergangenen mit relevanten Keywords als Linktexten verlinkt wurden. Gekaufte Links, Backlinks aus Linknetzwerken und Artikelverzeichnissen wirkten sich ebenfalls negativ aus und konnten für eine Abstrafung durch das Pinguin-Update sorgen.

Fallbeispiel Google-Penguin 4.0: So befreite ich eine Hotel-Website aus der Pinguin-Abstrafung

In den letzten Jahren wurde ich von vielen Webmastern kontaktiert, deren Seiten vom Google Penguin Update betroffen waren. Häufig hatten es die vorherigen SEO-Agenturen, manchmal aber auch der Seitenbetreiber selbst, mit dem Linkaufbau übertrieben. Da wurden z.B. Websites in Bookmarkdienste und Webverzeichnisse eingetragen oder Linkpakete auf Blogs, die rein für SEO-Zwecke ins Netz gestellt wurden, gekauft. Jede dieser Maßnahme für sich allein gestellt muss nicht unbedingt eine Google-Abstrafung zur Folge haben. Wenn jedoch verschiedene Faktoren zusammenkommen und dann auch noch mit harten Keywords als Linktext gearbeitet wird, kann die Suchmaschine ziemlich einfach nachvollziehen, dass die Backlinks einer Internetseite nicht organisch gewachsen sind. Als erfahrener SEO-Experte erkenne ich mittlerweile oft auf den ersten Blick, ob ein Backlinkprofil auf natürlichem Wege gewachsen ist, oder ob beim Linkbuilding künstlich nachgeholfen wurden.

Warum wurde die Seite vom Google Penguin-Update abgestraft?

In meinem heutigen Fallbeispiel möchte ich aufzeigen, wie ich die Homepage eines Hotels aus den Fängen des Google Pinguin-Updates befreite. Dafür möchte ich zuerst einen Blick in der Vergangenheit werden und erläutern, warum die Seite überhaupt von Google abgestraft wurde.

Bei dem betroffenen Unternehmen handelt es sich um ein Hotel im Harz. Um seine Internetseite bei Google zu pushen hatte der Hotelier unterschiedliche Maßnahmen ergriffen:

  • Veröffentlichung von Pressemitteilungen auf Presseportalen
  • Veröffentlichung von Artikeln in Artikelverzeichnissen
  • Eintragung der Website in Webverzeichnisse
  • Kauf einen Linkpakets auf etwa 40 SEO-Blogs
  • Blogkommentare
  • Eintragung der Website in Bookmarkdienste

Für sich allein gestellt und geschickt in Maßen eingesetzt, sind die oben genannten Linkbuilding-Maßnahmen nicht unbedingt schädlich. Sie können sogar heutzutage noch erfolgreich als Teil der SEO-Strategie eingesetzt werden. Jedoch hat der Hotelier – genau wie unzählige Webseitenbetreiber und SEO-Agenturen – es irgendwann übertrieben. Doch wer kann es ihm verdenken? Zu den Zeitpunkt funktioniert Linkbuilding nach diesem Muster noch sehr erfolgreich. Da es sich bei den meisten Links auch noch um Textlinks mit wichtigen Hauptkeywords wie „hotel harz“ oder „harz hotels“ als Linktext handelte, konnte Google ziemlich einfach nachvollziehen, dass hier künstlicher Linkaufbau betrieben wurde.

Wie wurde die Seite aus der Google Penguin-Abstrafung befreit?

Um die Internetseite aus der Google Penguin-Abstrafung zu befreien, habe ich zuerst das komplette Backlinkprofil der Seite analysiert. Dazu habe ich mir in den Google Webmaster Tools eine Liste der Backlinks heruntergeladen. Zudem habe ich mir die Liste der verlinkenden Domains aus SISTRIX heruntergeladen.

Schädliche Links löschen und entwerten

Eine der nützlichsten Funktionen von SISTRIX ist jedoch die Möglichkeit, die verwendeten Linktexte nach ihrer Häufigkeit sortiert anzeigen zu lassen. Nach einem Klick auf den Linktext erhält man sogleich die Liste der Seiten, auf denen der Link zu finden ist. Auf diese Weise lassen sich die schädlichen Backlinks ziemlich schnell und eindeutig identifizieren. Mit ein wenig Erfahrung in der Linkentfernung erkennt man die schädlichen Links häufig schon am Domainnamen.

Im nächsten Schritt galt es, die Linkgeber zu kontaktieren. Ein Großteil der schädlichen Links stammte aus einem Blognetzwerk, welches der Betreiber aus einem einzigen Grund installiert hatte: Dem Linkverkauf. Glücklicherweise zeigte er sich kooperativ und entfernte die Links aus seinen Blogs. Bei Artikelverzeichnissen, Webverzeichnissen und Presseportalen hat man jedoch kaum eine Chance, die schlechten Links löschen zu lassen. Diese Domains trug ich daher in eine Disavow-Datei ein. Indem man die Disavow-Datei in den Google Webmastertools hochlädt, kann man die Links entwerten. Insgesamt beinhaltete die Disavow-Datei 793(!) Einträge – dies verschafft Euch einen Eindruck davon, im welchem Maße hier beim Linkbuildung übertrieben wurde.

Nach der Pinguin-Abstrafung neue Backlinks aufbauen

Um der Google Penguin-Abstrafung zu entkommen reicht es nicht aus, die schlechten Links zu löschen und zu entwerten. Die dadurch fehlende Linkpower muss durch neue, gute Links ersetzt werden!

Dazu recherchierte ich nach geeigneten Internetseiten zum Thema Harz. Dabei handelte es sich vor allem um Sehenswürdigkeiten und Unternehmen mit Sitz in der Region. Auf vielen Seiten findet man einer Unterseite mit Links zu themenrelevanten Websites. Ich kontaktierte die Betreiber und fragte freundlich nach, ob wir einen Link zur Hotel-Homepage in der Liste platzieren könnten. Um die Wahrscheinlichkeit einer Verlinkung zu erhöhen, boten wir den potentiellen Linkpartnern eine Kooperation an. Dies konnte zum Beispiel die Platzierung von Flyern an der Rezeption, die Vorstellung des Unternehmens im Hotel-Blog oder Newsletter oder eine andere Form der Zusammenarbeit sein. Da sich die Tourismusbetriebe im Harz häufig auch untereinander kennen und gerne gegenseitig unterstützen, kam auf diesem Wege eine stattliche Anzahl an neuen Links, die dem Nutzer auch einen Mehrwert bieten, zustande.

Content-Marketing: Erstellung neuer hochwertiger Inhalte

Neben der Entfernung der schädlichen Links und dem Aufbau neuer Backlinks, war die Verbesserung des Contents auf der Website die dritte große Maßnahme, um dem Google Penguin-Update zu entkommen. Neben der Verbesserung der Angebotsseiten stand dabei vor allem die Content-Optimierung des Hotelblogs im Mittelpunkt der Onsite-SEO-Maßnahmen. Hier werden nun wöchentlich interessante und einzigartige Artikel über Sehenswürdigkeiten und Events im Harz veröffentlicht. Die Blogartikel werden gleichzeitig zur Verbesserung der internen Linkstruktur genutzt: So wird z.B. aus einem Artikel über einer schöne Wanderroute im Harz zu der Unterseiten mit den Wanderarrangements verlinkt. Oder ein Blogartikel über die schönsten Weihnachtsmärkte im Harz verlinkt zu der Unterseite mit der Weihnachtspauschale des Hotels.

Zudem fand ich in den älteren Blogartikeln zahlreiche Tauschlinks zu Internetseiten, welche in der Zwischenzeit ebenfalls von Google abgestraft wurden. Diese ausgehenden Links wurden ebenfalls identifiziert und gelöscht, um die Linknachbarschaft der Seite zu verbessern.

Und die Mühe hat sich gelohnt: Nachdem Google Penguin-Update 4.0 hat sich der SISTRIX-Sichtbarkeitsindex der Domain zum ersten Mal seit 2012 wieder deutlich verbessert. Und auch die Keyword-Rankings haben sich in den letzten Wochen wieder deutlich verbessert(siehe SISTRIX-Screenshot oben).